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zu verfügen, so sehr er auch den Tod verdient haben mag.Wenn es sogar dem gesetzmäßigen Richter als ein Mord zu-gerechnct wird, den Verbrecher anders hinrichtcn zu lassen, alsan dem Ort, in der Zeit, und auf die Weise, welche sein Ur-theil vorschreibt, wie soll man dies nennen, zu welchem ihrkeine andere Befngniß habt, als euren eignen Willen? ImNamen Dessen, der die Gnade selbst ist, laßt diesem Unglück-lichen Gnade wicderfahreu! Tancht nicht Eure Hände in seinBlut, euch demselben Verbrechen dahingebend, für welches IhrRache zn nehmen gedenkt!"
„Kürzt Eure Predigt ab, Ihr seid hier nicht auf der Kanzel,"rief Einer aus dem Hansen. „Wenn Ihr Eurem Geschwätznicht bald ein Ende macht," sagte ein Anderer, „so hängenwir Euch neben jenem ans"
„Still, still," rief Wildfeuer ihnen zu- „Laßt den gutenMann gehen, er thut nach seinem Gewissen, und gefallt mirum so besser deßhalb."
Er wandte sich hierauf an Butler:
„Wir haben Euch nun ruhig angchört, Herr," sagte er,„seid aber gewiß, daß Ihr eben so gut die Steinmauern undEisengitter jenes Gefängnisses überreden könntet, als unfernVorsatz zum Wanken bringen. Blut fordert Blut. Wir habencs einander mit den furchtbarsten Eiden zugeschworen, Porteoussolle den Tod erleiden, den er so reichlich verdient; spart deß-halb Eure Worte, und bereitet ihn vor zn seinem Ende, sogut es die Kürze der Zeit gestattet."
Man hatte dem unglücklichen Porteous so vielZeit gelassen,den Schlafrock überzuwerfen, und in die Pantoffeln zu schlüpfen,ehe er aus seinem Zimmer ging; denn er hatte früher Kleid undSchuhe abgeworfen, zur Erleichterung der beabsichtigten Fluchtdurch den Schornstein. In dieser Tracht wurde er jetzt auf die