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aus der Hand und warf ihn gewaltsam zu Boden. Einigeseiner Gefährten, die ihm zu Hülfe eilten, erlitten ein gleichesSchicksal. Ohne Mühe bemächtigten sich die Aufrührer desWachthauses, cntwaffnete» die Soldaten und jagten sie hinaus.Denn obgleich diese Stadtsoldaten die Werkzeuge jenes Blut-vergießens waren, welches man räche» wollte, so geschah ihnenLoch nichts zu Leide, noch ward einem von ihnen ein Schimpfangethan- Es schien, als wollte die Sache des Volks sich zukeinem, als dem schuldigen Haupte berablasscn, das sie alsGrund und Quelle ihrer Beleidigung ansahcn.
Im Wachthausc zerstörten sie alle Trommeln, damit nichtdurch diese ein Ausruf an die Besatzung des Castells ergehenkönne; ihre eigene ließen sie jetzt gleichfalls schweigen. Diedort Vorgefundenen Waffen verschiedener Art, Gewehre, Hel-lebarden, Streitäxte, wurden unter die Ersten und Kühnstenvertheilt, denn bis dahin hatten die meisten keine andern Waf-fen, als Knittel gehabt. Bis dahin hatten die Aufrührer einvölliges Schweigen über die Absicht dieses nächtlichen Auf-standes beobachtet, eine Absicht, die Alle kannten, die aber Nie-mand aussprach. Jetzt aber, da sie die Vorbereitungen dazuvollendet hatten, brachen sic plötzlich in ein donnerndes Ge-schrei aus: „Porteous! Porteons! Nach dem Zollhause! Nachdem Zollhause!"
Dennoch beobachteten sie dieselbe Vorsicht, als die Erreichungihres Zweckes ihnen ganz nahe schien. Eine starke Abtheilungwurde den Luckenboots gegenüber, zu beiden Seiten der Straßeausgestellt, um den beschriebenen engen Durchgang zu sperren,und jedes Eindringen abzuhalten, so daß das Gefängniß gänz-lich umringt war, und das Unternehmen, es zu erstürmen,vor jeder Störung gesichert-
Indessen war die Nachricht von dem Vorgänge z» den