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weiß man schon. — Und nun sind Sic also nach Libbertonzurückgekommen, um auf todtcr Leute abgelegte Schuhe zuwarten? — Ach du lieber Gott, so schwächlich auch HerrKinderschlag ist, kann er doch ebenso lange leben wie Sie,sein Gehülfe und Nachfolger."
„Sehr wahrscheinlich," antwortete Butler mit einem Seuf-zer, „und warum sollte ich auch anders wünschen!"
„Gewiß, es ist eine verdrießliche Sache," fuhr die guteDame fort, „in dieser abhängige» Lage zu leben; und Siemit so gerechtem Anspruch auf etwas Besseres, ich weiß nicht,wie Sie Alles dies ertragen können."
„ynos äiligit esstigst," antwortete Butler; „selbst derHeide Sencca sah ein Heil in der Widerwärtigkeit. Die Hei-den hatten ihre Philosophie und die Juden ihre Offenbarung,Frau Sattelbanm, und ertrugen zu ihrer Zeit ihr Mißgeschick.Den Christen ward ein besserer Trost zu Theil, als Beide»
— und dennoch" —
Er schwieg und seufzte.
„Ich weiß, was Sic meinen," sagte Frau Sattelbaum,indem sie ihren Mann ansah; „und doch verlieren wir zu-weilen die Geduld trotz Bibel und Gebetbuch. — Aber Siemüssen jetzt nicht fortgchen, Sie sehen gar elend aus — Siemüssen bleiben und eine Suppe mit uns essen."
Herr Sattelbanm legte Balfour „lieber Rechtssachen,"
— sein Lieblingsbuch — aus der Hand, um die gastliche Ein-ladung seiner Fra» zu unterstützen. Doch der Lehrer lehntealle Bitten ab und entfernte sich auf der Stelle.
„Das muß eine ganz eigene Bewandniß haben," sagteFrau Sattelbaum, ihm nachsehend, als er die Straße hinauf-ging; „ich wundere mich, daß Herr Butler so betrübt überEffie's Unglück ist — meines Wissens hatten sie gar keine