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von jeher eifersüchtig aufihre Rechte, waren daher aufs Höchste ent-rüstet über die unerwartete Begnadigung des Capitain Porteous-
Man bemerkte zn der Zeit und erinnerte sich später noch ge-nauer, daß, während die Menge aus einander strömte, einigeMenschen geschäftig hin und her liefen, bald bei dieser, bald beijener Gruppe stehen blieben, und auf wenige Augenblicke mit de-nen flüsterten, welche am heftigsten gegen die Handlungsweise derRegierung zu eifern schienen. Diese thätigen Agenten hatten dasAnsehen von Landleuten und man hielt sle allgemein für alteFreunde und Kameraden Wilsons, welche natürlich heftig gegenPorteous aufgebracht sein mußten.
War es jedoch die Absicht dieser Bemühungen, zu irgend einerplötzlichen Gewaltthat aufzuwiegeln, so schienen dieselben fürden Augenblick fruchtlos zn sein. Der Pöbel, so wie der bessereTheil der Versammlung ging ruhig nach Hause; und nur, werdie finstere Unzufriedenheit auf ihren Stirnen sah, oder weretwas von ihren Gesprächen beim Heimgehen auffing, konnte einrichtiges Urtheil über den Zustand ihrer Gemiither fällen. Umden Leser auf diesen Standpunkt zu setzen, gesellen wir ihn zueiner der zahlreichen Menschcngruppen, die mühsam den steilenAbhang von West Bow Hinanstiegen, um zu ihren Wohnungenam Linnenmarkte zurückzukehrcn-
„Ein wunderlich Ding, fürwahr, Frau Heimlich," sagte deralte Peter Süßpflaum zu seiner Nachbarin, der Trödlerin, indemer ihr seinen Arm bot, ihr das beschwerliche Steigen zn erleich-tern, „sehen zu müssen, wie vornehmes Volk zuLondon sich gegenGesetz und heiliges Evangelium stellt, und so einen ruchlosenKerl, wie den Porteous gegen eine friedliche Stadt loßläßt!"
„Und noch obendrein uns einen so mühsamen Weg machen zulassen," antwortete Frau Heimlich stöhnend; „und so ein schönesFenster wie ich hatte, gerade einen Steinwurf vom Galgen —