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Unrecht verleitet, als auch wegen des großherzigen Verfahrens ge-gen seinen Mitschuldigen. „Dieser kühne, entschlossene, grvßmü-thige Mann," sagten sic, „wurde ohne Erbarmen hingerichtet,weil er eine Börse voll Gold stahl, die er einigermaßen als wiedererworbencsEigenthum betrachten konnte; und den zügellosen Tra-banten, der einen unbedeutenden, bei solchen Gelegenheiten fastunvermeidlichen Tumult benutzte, um das Blut von zwanzig sei-ner Mitbürger zu vergießen, hielt man für einen würdigen Gegen-stand, das Vorrecht der königlichen Gnade an ihm auszuüben.Ist dies zu ertragen ? — Würden unsere Väter es ertragen haben ?Sind wir nicht gleich ihnenSchotten und Bürger vonEdinbnrg?"
Die Gerichtsdiener begannen nun das Schaffst und alle an-dern Vorrichtungen hinwegzuschaffen, in der Voraussetzung, dieMenge werde sich dann schneller zerstreuen. Diese Maßregel hattedie gewünschte Wirkung, denn kaum hatte man die Unglücks-stange ihrem großen steinernen Fußgestcll enthoben, und sie lang-sam auf den zur Fvrtschaffung bestimmten Karren herabgesenkt,als das Volk, nachdem es seinen Gefühlen durch ein zweites Ge-schrei der Wuth und Kränkung Luft gemacht hatte, sich allmähligzerstreute, um zu seinen Wohnungen und Geschäften zurückzu-kehrcn.
Die Fenster wurden gleichfalls nach und nach leer; nur Grup-pen einer anständiger» Bürgerclaffe bildeten sich hier und da, alserwarteten sie, daß der Pöbel erst die Straßen räumen solle. Aberauch dieGcsinnungcn dieserLeute, sonst oft von denen des gemeinenHaufens verschieden, stimmten im gegenwärtigen Falle fast ganzmit den ihrigen überein. Denn auch aus ihrer Mitte hatten beijener früher» Veranlassung durch Porteous Schuld mehrere dasLeben verloren. Ja, dies Loos traf sogar einige, die an den Fen-stern zuschauten, und folglich nicht zu den Ruhestörern gehörenkonnten, Leute vonGemicht und Ansehen, Die Bürger Edinburgs,