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Andere näherten sich, um dieLciche fortzutragen, entweder um ihr-em anständiges Begräbniß zu verschaffen, oder um Versuche zumachen, sie wieder zu beleben. Kapitain Porteous wurde durchdiese anscheinende Widersetzlichkeit gegen seine Autorität in so hef-tige Wuth versetzt, daß er vergaß, wie es seine Pflicht sei, nach-dem die Hinrichtung vollzogen worden, sich auf keine Feindseligkei-ten mitder irre geleiteten Menge einzulassen, sondern sich mit sei-nen Leuten so schnell als möglich zu entfernen. Er sprang von demSchaffst herunter, riß einem seiner Soldaten das Gewehr aus derHand, befahl seinen Leuten Feuer zu geben, und ging, wie meh-rere Augenzeugen eidlich aussagtcn, den Soldaten mit seinem Bei-spiele voran, indem er das Gewehr abfeuerte und auf der Stelleeinen Mann erschoß. Mehrere seiner Leute folgten seinem Befehloder seinem Beispiel) sechs oder sieben aus dem Bolkshaufen wur-den erschossen und eine große Anzahl beschädigt und verwundet.
Nach dieser gewaltsamen Handlung zog der Capitain mit sei-nen Leuten ab, um sie zu ihrem Wachthause in High Street zuführen. Die Menge, nicht so wohl erschreckt als entrüstet durchdas Geschehene, verfolgte ihn mit Verwünschungen und Stein-würfen. So gedrängt, wandten sich die letzten von den Soldatenum, schossen auf's Neue und richteten eine große Verwüstungunter dem Volke an. Es wurde nicht genau bekannt, ob diesauch auf Befehl des Capitains geschah; doch ihm, und ihm al-lein wurde alles an jenem Unglückstagc angerichtete Unheil zurLast gelegt. Als er bei dem Wachthause ankam, entließ er seineSoldaten, und eilte zu der Stadtobrigkeit, um über die unglück-lichen Ereignisse des Tages Bericht zu erstatten.
Gewiß waren schon einigeZweifel wegen der Rechtmäßigkeitseines Verfahrens in ihm angeregt, und der Empfang, welcherihm von diesen Herren zu Thcil wurde, machte ihn noch geneig-ter, dasselbe zu beschönigen. Er leugnete, daß er Befehl zum