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liche Alternative von dem Zustande abhängen muffe, zu dem sieihre Gemiither vor dem Augenblick des Dahinscheidcns zu bringenvermöchte»; daß sie nicht verzweifeln sollten wegen der plötzlichenAufforderung, sondern vielmehr diesen Trost in ihrem Elend em-pfinden, daß, obgleich alle, die jetztin Vereinigung mit ihnen ihreStimmen erhöbe», oder ihre Kniee beugten, demselben Urtheildes gewissen Todes unterlägen, sie allein den Vorthcil hätten ge-nau den Augenblick zu wissen, wann ihnen derselbe zu Theil werdenwürde. „Daher, meine unglücklichen Brüder," setzte der guteMann mit vor Rührung bebender Stimme hinzu, „wendet dienoch übrige Zeit wohl an, und bedenkt, daß ihr euch noch, ver-möge der Gnade dessen, vor dem Raum und Zeit wie nichts ist,selbst in dem kurzen Aufschub, den euch die Gesetze eures Vater-landes gewähren, eurer Seligkeit versichern könnt."
Man bemerkte, daß Robertson bei diesen Worten weinte;aber Wilson erschien wie Einer, der die Bedeutung derselbennicht ganz verstanden hatte, oder dessen Gedanken lebhaft miteinem verschiedenen Gegenstände beschäftigt waren — ein Aus-druck, einer Person in seiner Lage so natürlich, daß er weder Ver-dacht noch Erstaunen erregte.
Der Segen wurde wie gewöhnlich gesprochen und die Ver-sammlung entlassen. Manche zögerten noch, um ihre Neugierdedurch einen noch genauer» Blick auf die Verbrecher zu befriedi-gen, die jetzt, sowie die sie begleitende Wache, aufstandcn alswollten sic gehen, wenn das Gedränge es ihnen gestatten würde.Ein Gemurmel des Mitleids erhob sich unter den Zuschauern,welches vielleicht wegen der entschuldigenden Umstände des Ver-brechens um so allgemeiner war; als plötzlich Wilson, der, wiewir bereits bemerkt haben, ein sehr starker Mann war, zwei vonden Soldaten, mit jeder Hand einen, ergriff und zu gleicher Zeitseinem Kameraden zurief: „Lauf, Geordin, lauf!" sich ans einen