Dreizehntes Kapitel.
Betrachte dies, wer will, mir fehlt die Lust: —
Denn war er auch ein Knecht der Pracht des Ranges,Und all des Nichts, das ihm genommen nunGemäß dem harten Spruch der strenge» Noth,
Jst'S traurig doch, die düstre Stirn zn sehn,
Drauf Eitelkeit den dünnen Schleier breitet.
Die Furchen dort der Neu' und Angst zu decken.
Altes Schauspiel.
Als Miß Wardour im Schloßhvfe ankam, ward sie gleichbeim ersten Blicke gewahr, daß sich die Gcrichtsdiener bereitseingefunden hatten. Verwirrung, Unruhe und Neugier unterden Dienstleuten zeigte sich, während die Beamten von einemPunkte zum andern gingen, und ein Verzcichniß aller Gegen-stände aufnahmen, welche ihren Händen überlassen werdensollten. Capitain M'Jntyrc eilte ihr entgegen, als sie, durchdie traurige Ueberzeugung von ihres Vaters Ruin fast nieder-gcschmettcrt, unter der alten Pforte des Schlosses stehen blieb.
„Thcure Miß Wardour," sagte er, „ängstigen Sie slchnicht; mein Oheim wird gleich kommen und ich bin überzeugt,er wird Mittel finden, um diese Schurken ans dem Hause znschaffen."
„Ach, Capitain M'Jntyrc, ich fürchte, es wird zu spät sein."