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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
146
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selbe wenigstens nicht vor der Zeit quälen möchte. Er nahmAbschied von ihm mit der Versicherung, am nächsten Morgennach Knockwinnock zurückkehren zu wollen, und zwar mit einerNachricht, die Sir Arthur sicherlich von allen Bekümmernissenbefreien würde.

«Denn, so lang' ich mich mit dem Studium solcher Dingebeschäftigte," sagte Mr. Hermann Dousterswivcl,kam ich demsrcanum, wie man das große Geheimniß nennt, noch nie sonahe, der Panchresta nämlich, der Polychresta. Ich weißjetzt so viel davon, wie Pelaso von Taranta oder Basiliusund entweder bring' ich Ihnen in wenigen Tagen die KisteM. 3 von Mr. Mistigkoth, oder Sie sollen mich einen Schuftnennen und mich nie wieder eines Blickes würdigen."

Dieses Versprechen gab der Adept, als er mit dem festenEntschlüsse Abschied nahm, den letzten Thcil seiner Voraus-setzung wahr zu machen und sich nie wieder vor seinem belei-digten Patron sehen zu lassen. Sir Arthur blieb in zweifel-voller und besorgter Stimmung zurück- Die bestimmten Ver-sicherungen des Adepten, sowie die gewichtigen Wörter Pan-chrcsta, Basilius u. s. w. wirkten einigermaßen auf sein Gemüth.Aber er war zu oft durch solches Kauderwälsch getäuscht wor-den, als daß es jetzt seine Zweifel gänzlich hätte beseitigenkönnen; und daher zog er sich Abends in seine Bibliothekzurück, während er sich in dem fürchterlichen Zustande einesMenschen befand, der, über einem Abgrunde hangend und nichtim Stande, zurückzutreten, deutlich merkt, daß der Stein, aufdem er steht, sich allmählig vom übrigen Felsen losmacht undim Begriff ist, mit ihm hinabzustürzen.

Die Träume der Hoffnung schwanden, während in gleichemVerhältnisse die fieberische Angst eines bangen Vorgefühlswuchs, womit ein vornehm erzogener Mann, der einst Reich-