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9 (1851) Der Alterthümler
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zu sichern, der so seltsamer Weise Sir Arthur zu Theil ge-worden war.

Andere schlimme Symptome begannen sich in rascher Auf-einanderfolge zu zeigen. Jeder Posttag brachte Briefe, welcheSir Arthur, sobald er einen Blick auf die Adresse geworfen,in's Feuer warf, ohne sich die Muhe zu nehmen, sie zu öffnen.Miß Wardour konnte nicht umhin zu argwöhnen, daß dieseBriefe, deren Inhalt ihrem Vater durch eine Art Vorahnungbekannt zu sein schien, von drängenden Gläubigern kamen.Inzwischen schwand die momentane Hilfe, die ihm der Schatzgeliehen hatte, fast gänzlich hin. Aber den bei weitem größtenTheil hatte die nothwendige Zahlung des Wechsels von sechs-hundert Pfund weggenommen, welcher Sir Arthur mit soforti-ger Bedrängniß bedroht hatte. Vom Reste erhielt einen Theilder Adept, ein anderer wurde mit unnützen Ausgaben ver-schwendet, zu denen sich der arme Ritter bei seinen lachendenHoffnungen völlig berechtigt glaubte; und ein dritter dientedazu, für einige Zeit solchen Gläubigern den Mund zu stopfen,welche, schöner Verheißungen müde, mit Harpagon die Mei-nung zu theilen begannen, man müsse etwas Reelles in dieHände bekommen. Endlich verkündigten die Umstände nur zudeutlich, daß bereits binnen wenigen Tagen nach der Ent-deckung Alles ausgegeben war; aber auf neuen Zuschuß zeigtesich keine Aussicht- Sir Arthur, natürlich ungeduldig, machteDvnsterswiveln auf's Neue Vorwürfe, daß er jene Versprechun-gen nicht erfülle, durch welche er alles Blei in Gold zu ver-wandeln gehofft hatte. Aber dieses würdigen Gentlemans Planwar schon in's Reine. Da er höflich genug war, den Unter-gang eines Hauses nicht mit ansehn zu wollen, welches eruntergraben hatte, so gab er sich die Mühe, Sir Arthur miteinigen gelehrten Kunstausdrücken zu versorgen, damit sich der-

Mterthüniler. III. 10