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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
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tigen Stple umgebaut werden, daß es mit Windsor wetteifernkönnte; auch sollte ein Park von angemessener Ausdehnungdazu kommen. Schaaren von Livreebcdienten standen in denSälen (im Geiste) bereits seines Winkes gewärtig, und (dennwozu berechtigt unbegränzter Reichthum nicht seinen Besitzer?)die Krone eines Marquis, vielleicht eines Herzogs, schimmerteschon vor seiner Einbildungskraft. Seine Tochter aufwelche Verbindung konnte sic nicht Anspruch machen? Selbstein Gemahl vom königlichen Blute lag nicht außer der Sphäreseiner Hoffnungen. Seinen Sohn sah er schon als General und sich selber in einer Stellung, wie sie der Ehrgeiz nurimmer in seinen ausschweifendsten Phantasien erträumen kann-

Wollte ihn bei dieser Stimmung Jemand in die Regionendes gewöhnlichen Lebens zurückführen, so lauteten seine Ant-worten immer wie die des alten Pistol:

»Schweigt von der Welt und ihrem »tedern Volke!

Von Afrika sprech' ich und goldnen Freuden!"

Der Leser kann sich das Staunen der Miß Wardour vor-stellen, als sie, (statt ein Verhör wegen Lovel's Bewerbungenbestehen zu müssen, wie sie erwartet hatte, da sich ihr Vateran dem bedeutsamen Tage, wo man den Schatz fand, solange mit Mr. Oldbuck unterhielt,) nun aus Sir Arthur'sGespräch nur erkannte, daß seine Einbildungskraft von derHoffnung auf den Besitz ungeheurer Reichthümcr erhitzt war.Aber ernstlich besorgt ward sie, als DousterSwivel auf'sSchloß geholt ward, als sich ihr Vater mit ihm einschloß,sein Mißgeschick beklagte, seine Partei nahm und ihm seinenVerlust ersetzte. Aller Argwohn, den sie längst hinsichtlichdieses Mannes genährt hatte, ward vermehrt, als sie bemerkte,wie er sich Muhe gab, die goldnen Träume ihres Vaters in Gangzu erhalten und für sich selber so viel als möglich von dem Schatze