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„Und ihre Tartans wehten weit,
Die Schwerter glänzte» schön,
Der Pibroch schallte weit und breit,
Ein grausiges Getön!
„Im Bügel hob sich nun der Graf,
Das HvchlandSheer zu sehen: —
„Jetzt mag ein Ritter, kühn und brav.
Ei» Wagestück bestehn! —
„Was würdest du, mein Knappe thun.
Der nimmer von mir wich,
Wenn du Graf Glenallan wärst nun,
Und Roland Cheyne war' ich?
„Flucht wäre Sünd' und Schande nun,
Kampf droht Gefahr — Sag' an.
Was würdest, Roland Cheyne, du thun,
Wärst du Graf Glenallan?"
„Ihr müßt wissen, Kinder, Laß dieser Roland Cheyne meinVorfahr war, wenn ich gleich jetzt arm und alt hier im Win-kel sitze; und er war an diesem Tage in der Schlacht einfurchtbarer Mann, besonders aber, nachdem der Graf gefallenwar; denn er machte sich Vorwürfe, daß er den Rath zumAngriffe gegeben, bevor noch Mar mit Mearns, Aberdeenund Angus herausgezogen war."
Ihre Stimme hob sich und ward lebhafter, als sie denkriegerischen Rath ihres Anherrn sang:
„Wär' hcut ich Graf von Glenallan,
Und Roland Cheyne wärst du,
Dem Roß gab' ich die Sporen dann,
Den Zügel auch dazu.
„Und zählten zwanzigtausend sie,
Zweihundert wir allein —
Sv deckt doch nur der Tartar die,
Uns hüllt der Harnisch ein.
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