Zehntes Kapitel.
Voll weiser Sprüche und neuer Beispiele.
Wie'S euch gefällt.
„Ich wünschte bei Gott, Hektor," sagte der Antiquar amnächsten Morgen nach dem Frühstück, „du schontest unsre Ner-ven, und ließest nicht immer deine Flinte knallen."
„Ach, Oheim, es macht mir sicherlich großen Kummer, wennich Sie störe," sagte der Neffe, noch immer die Bogelflintein der Hand haltend; „aber 's ist eine Capitalflinte; 's isteine Joe Manton und kostet vierzig Guineen."
„Ein Narr und sein Geld sind bald von einander geschie-den, Neffe — dort ist Joe Miller sür deinen Joe Manton,"antwortete der Alterthümler; „es freut mich, daß du so vielGuineen wcgzuwerfeu hast."
„Ein Jeder hat sein Steckenpferd, Oheim, — Sie habendie Bücher gern."
„Ja, Hektor," sagte der Oheim, „und wenn meine Samm-lung dein wäre, du würdest sic sogleich zum Büchsenmacher,zum Pferdemarkt, zum Hundedressirer fliegen lassen, — 6oemp-tos unsiljue noliilkg Iibrv8 — mntare loricis Iberi8."
„Ich könnte Ihre Bücher nicht brauchen, mein theurerOheim," sagte der junge Krieger, „das ist wahr; und Sie