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„Was ivürd' ich darum geben," sagte er leise zu Oldbuck,als sie aufstanden, um sich zu den Damen nach dem Gesell-schaftszimmer zu begeben, „was wiird' ich darum geben, wennich einen Sohn hätte, mit so lebhaftem Geiste, wie dieser jungeHerr! Es fehlt ihm noch etwas äußere Politur, die er in guterGesellschaft bald erlangen wurde — aber mit welcher Leben-digkeit spricht er sich ans, wie laut weiß er Andre zu rühmenund wie bescheiden spricht er von sich selbst!"
„tzcktor ist Ihnen sehr verbunden, Mylord," erwiederte derOheim, welcher zwar durch jenes Lob erfreut war, aber dochnicht so sehr, daß er das Bewußtsein seiner eignen geistigenUeberlegenhcit hinsichtlich des jungen Kriegers hätte verläug-ncn sollen, „ich glaube wirklich, daß bis daher noch Niemandhalb so viel Gutes von ihm gesagt hat, außer etwa der Ser-geant seiner Compagnie, wenn er einen hochländischen Rekrutenbereden wollte, unter ihm zu dienen. Er ist übrigens ein guterJunge, obwohl er nicht ganz der Held ist, wie Ew. Herrlich-keit glauben, und obwohl mein Lob eher seinem guten Herzen,als der Lebendigkeit seines Charakters gilt. Wirklich, sein Muthist eine Art angeborener Heftigkeit, die ihn bei Allem begleitet,was er vernimmt, und seinen Freunden oft sehr zur Last fällt.Ich sah ihn heute in einem Streite mit einer plioc-a oder einemSeehunde, und dabei benahm er sich mit solcher Heftigkeit, alshätt' er gegen Dnmvurier fechten sollen. Aber, Mylord, die Moeabehielt die Oberhand, wie der besagte Dumonricr auch mancheandere Leute abzufertigen wußte. Und er wird mit gleichem,wenn nicht höherm Entzücken von dem guten Benehmen einesJagdhunds plaudern, wie von einem Schlachtplane."
„Er soll vollkommene Freiheit haben, in meinem Gebietezu jagen," sagte der Graf, „wenn ihm dies so viel Vergnügenmacht."