Mr. Blattergowl's zu gerathen, welcher das schreckliche Wort„zehntfrei" soeben ausgesprochen hatte, als plötzlich die französi-sche Revolution erwähnt wurde; dieses politische Ereigniß betrach-tete Lord Glenallan mit alldem vorurtheilsvollenAbscheu eines bi-gotten Katholiken und eifrigen Aristokraten. Qldbnck war weit ent-fernt, seinen Abscheu vor ihren Grundsätzen so weitauszudehnen.
„Es waren viele Männer in der erstenNationalversammlung,"sagte er, „welche vernünftige Whigsgrundsätze hatten und dieConstitution so ordnen wollten, daß auch dem Volke anständigeFreiheiten gesichert blieben. Und wenn jetzt eine Menge Rasenderdie Regierung an sich gerissen hat," fuhr er fort, „so war dies beigroßen Revolutionen oft derFall,woaußerordentlicheMaßregelnin derHitze des Augenblicks genommen werden müssen und wo derStaat einem unruhigen Pendel gleicht, welcher sich eine Zeitlanghin und her schwingt, eh' er seine gehörige, pcrpendiculare Stel-lung erhalten kann. Oder er könnte auch einem Sturm oderOrcanvergleichbar sein, welcher über eine Gegend hinzicht, im Vorüber-gehn großen Schaden anrichtct, aber auch dumpfe und ungesundeDünste verscheucht und durch die künftige Gesundheit und Frucht-barkeit seine gegenwärtige Verwüstung und Zerstörung vergütet."
Der Graf schüttelte den Kopf; da er aber weder Muth nochLust zum Streiten hatte, so ließ er jene Behauptung unangefoch-ten hingehen.
Diese Erörterung diente dazu, den jungen Krieger zur Mit-theilung seiner Erfahrungen zu veranlassen; er sprach von denGefechten, denen er beigewohnt hatte, mit Bescheidenheit, aberzugleich mit so viel Eifer und Feuer, daß der Graf seine Freudedaran hatte, welcher, wie die andern seiner Familie, in der Mei-nung erzogen war, das Waffenhandwerk sei des Mannes ersterBeruf, und die Waffen gegen die Franzosen zu brauchen, schienihm eine Art heiligen Krieges.