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drücken hatte. Er griff daher seinen hohen Gast ohne Beden-ken seiner strengen Lebensweise wegen an.
„Einiges halb kalte Gemiis und ein Paar Kartoffeln —ein Glas eiskaltes Wasser, nm fle hinunter zu spülen — da-für bietet das Alterthum keine Autorität, Mylord. Dies Hauspflegt man als ein Iwopitinm zn betrachten, als einen Zufluchts-ort für Christen, aber Ew. Herrlichkeit Lebensweise ist die einesheidnischen Pythagoräers oder indischen Braminen — ja, stren-ger als beide wären Sie, wenn Sie diese schönen Aepfcl nichtannelnnen wollten "
„Ich bin ein Katholik, wie Sie wissen," sagte der Graf Glen-allan, welcher der Erörterung zu entgehen wünschte, „und esist Ihnen bekannt, daß unsere Kirche" —
„Viele Gebote der Sclbstpeinigung auflcgt," fuhr der keckeAlterthümler fort; „aber ich habe nie gehört, daß man sie sostreng befolgte. Dafür spricht mein Vorgänger, John von Gir-ncll, oder der lustige Abt, welcher dieser Aepfelsortc seinen Na-men gab, Mylord."
Und während er den Apfel schälte, fuhr der Alterthümler fort,trotz dem „pfui, Monkbarns" seiner Schwester und dem anhalten-den Husten des Pfarrers, der von einem Schütteln seiner gewalti-gen Perücke begleitet wurde, die Geschichte zu erzählen, welchedenApfelbaum des Abts so berühmt gemacht hatte, und dabei ver-fuhr er langsamer und umständlicher, als nothwendig war. SeinScherz (wie man sich leicht denken kann,) fand keinen Anklang,denn diese Anekdote von klösterlicher Galanterie brachte in demGesicht des Grafen nicht das leiseste Lächeln hervor. Oldbuck kamnun aufOssian,Macpherson und Mac Cribb; aber Lord Glenal-lan hatte von allen Dreien so gut als nichts gehört, so wenigwar er in der modernen Literatur bewandert. Die Unterhaltungkam nun einigermaßen in Gefahr, zu stocken oder in die Hände