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„Freilich, Miß Griselda," erwiederte der Geistliche, „Mr.Oldbuck hat unüberlegt gehandelt. Er hätte der Invitation einenTag widmen sollen, wie es mit den beteiligten Personen, wo essich um Abschätzung und Verkauf handelt, gehalten wird. — Aberder große Mann könnte so plötzlich in kein Hans im Kirchspielkommen, wo er besser mit Lebensmitteln versorgt werden könnte,das muß ich sagen; auch der Dampf aus der Küche hat für micheinen höchst lieblichen Geruch, — und wenn Sic irgend etwas imHause zu besorgen haben, Mrs- Griselda, so betrachten Siemich nur nicht als Fremden. Ich kann mich recht gut mit dergrößer» Ausgabe von Erskine's Institutionen unterhalten."
Und indem er vom Fenstersitze den unterhaltenden Folian-ten (der schottische Coke über Littlcton) nahm, öffnete er den-selben, wie durch Instinkt geleitet, beim zehnten Kapitel deszweiten Buches, „von Zehnten," und vertiefte sich alsbald ineine tiefsinnige Untersuchung, betreffend die weltlichen Einkünfte.
Die Mahlzeit, derenwillcn Miß Oldbuck so viel Besorgnißgeäußert hatte, befand sich endlich auf der Tafel, und der Grafvon Glenallan saß zum erstenmal seit dem Tage seines Un-glücks an eines Fremden Tafel, von Fremden umgeben. Erkam sich selber wie im Traume, oder wie ein Mensch vor, des-sen Gehirn sich noch nicht ganz von den Wirkungen eines be-täubenden Trankes erholt hat- Seit diesem Morgen von demSchreckbilde der Schuld befreit, welches seine Phantasie solange beunruhigt hatte, fühlte er seinen Kummer zu einer leich-tern und erträglicher» Bürde gewandelt, war jedoch noch un-fähig, an der Unterhaltung Thcil zu nehmen. Sie war freilichvon ganz anderer Art, als die, an welche er sich gewöhnt hatte.Das offene Wesen Oldbuck's, die langen Entschuldigungsredenseiner Schwester, die Pedanterie des Geistlichen und die Leb-haftigkeit des jungen Kriegers, dem man mehr den Kriegsdienst