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eignes Benehmen vergiftete die Waffe, die wir führten, und siedurchbohrte Euch um so gewaltiger, da Ihr Euch übereilt ihrentgegenstürztet. Wäre Eure Vermählung eine offenkundigeund anerkannte Sache gewesen, so würde und könnte unsreList, Euch ein unübersteigliches Hinderniß in den Weg zu le-gen, nie gegen Euch angewendet worden sein."
„Großer Gott!" sagte der unglückliche Edelmann; „es ist,wie wenn mir eine Binde von den verdunkelten Augen fiele! —Ja, jetzt verstehe ich wohl die zweideutigen Andeutungen, die mirmeine unglückliche Mutter, um mich zu trösten, gab; stesolltenaufindirektem Wege die Beweise der SchreckenSthat schwächen, derenich mich, von ihren Kunstgriffen umgarnt, für schuldig hielt."
„Sie konnte nicht deutlicher sprechen," antwortete Elsbeth,„ohne ihren eigenen Betrug zu gestehen, und lieber würde siesich von wilden Pferden haben zerreißen lassen, als daß sieihre That bekannt hätte; lebte sie noch, so würde ich ihret-willen dasselbe thun. Alle vom Geschlechte Glenallan, Män-ner und Frauen, waren stolze Herzen, und so waren auch Alle,die in alten Zeiten das Losungswort Clochnaben riefen — siestanden Schulter an Schulter — kein Mann schied von seinemHäuptling aus Liebe zu Geld oder Gewinn, mit Recht oderUnrecht. — Die Zeiten haben sich nun verändert, wie ich höre."
Der unglückliche Edelmann war zu sehr mit seinen ver-worrenen und quälenden Betrachtungen beschäftigt, um dieAusdrücke einer wilden und rohen Treue bemerken zu können,worin, selbst am äußersten Rande des Lebens, die unglücklicheUrheberin seiner Leiden noch eine starke und sichere Quelledes Trostes zu finden schien.
„Großer Gott!" rief er, „also bin ich frei von der schreck-lichsten Schuld, womit sich der Mensch beflecken kann, und de-ren Bewußtsein, obwohl ich sie unfreiwillig begangen hätte,