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meinen Frieden vernichtete, meine Gesundheit zerstörte undmich zu einem frühen Grabe führt. Empfange," rief er in-brünstig, die Augen gen Himmel richtend, „empfange meinendemüthigen Dank! — Wenn ich elend lebte, so muß ich we-nigstens nicht mit dieser unnatürlichen Schuld befleckt sterben!
— Und du — fahre fort, wenn du mehr zu sagen hast —fahre fort, da du noch Athem hast zu reden, und ich noch imStande bin, zu hören "
„Ja, antwortete die Alte, „die Stunde, wo Ihr hörenkönnt und wo ich sprechen kann, entfliehet in der That schnell
— der Tod hat Eure Stirn mit seinem Finger gezeichnet,und ich spüre seinen Griff mit jedem Tage kälter an meinemHerzen. Unterbrecht mich nicht mehr mit Ausrufen und Seuf-zern und Anklagen, sondern hört meine Erzählung zu Ende!Und dann — wenn Ihr in der That solch ein Lord von Gle-nallan seid, wie sie mir geschildert wurden — dann laßt Eurelustigen Narren Dornen sammeln, und Disteln und Gesträuche,und laßt sie diese emporhäusen, so hoch, als des Hauses Gie-bel, und verbrennt! verbrennt! verbrennt! die alte Here Els-beth, sammt Allem, was Euch daran erinnern kann, daß jeein solches Geschöpf auf der Erde herumkroch! — —
„Fahre fort," sagte der Graf, „fahre fort — ich will dichnicht wieder unterbrechen."
Er sprach mit halberstickter, aber entschlossener Stimme,mit dem Vorsatz, daß keine Reizbarkeit von seiner Seite ihndieser Gelegenheit berauben solle, Beweise für die wunder-bare Geschichte zu sammeln, die er hier hörte. Aber Elsbethwar durch die fortgesetzte und für sie ungewöhnlich lange Er-zählung erschöpft worden; der folgende Theil ihrer Geschichtewar unzusammcnhängender, und obwohl größtentheils nochdeutlich verständlich, hatte sie doch nicht mehr die klare Bün-