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9 (1851) Der Alterthümler
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meinen Frieden vernichtete, meine Gesundheit zerstörte undmich zu einem frühen Grabe führt. Empfange," rief er in-brünstig, die Augen gen Himmel richtend,empfange meinendemüthigen Dank! Wenn ich elend lebte, so muß ich we-nigstens nicht mit dieser unnatürlichen Schuld befleckt sterben!

Und du fahre fort, wenn du mehr zu sagen hastfahre fort, da du noch Athem hast zu reden, und ich noch imStande bin, zu hören "

Ja, antwortete die Alte,die Stunde, wo Ihr hörenkönnt und wo ich sprechen kann, entfliehet in der That schnell

der Tod hat Eure Stirn mit seinem Finger gezeichnet,und ich spüre seinen Griff mit jedem Tage kälter an meinemHerzen. Unterbrecht mich nicht mehr mit Ausrufen und Seuf-zern und Anklagen, sondern hört meine Erzählung zu Ende!Und dann wenn Ihr in der That solch ein Lord von Gle-nallan seid, wie sie mir geschildert wurden dann laßt Eurelustigen Narren Dornen sammeln, und Disteln und Gesträuche,und laßt sie diese emporhäusen, so hoch, als des Hauses Gie-bel, und verbrennt! verbrennt! verbrennt! die alte Here Els-beth, sammt Allem, was Euch daran erinnern kann, daß jeein solches Geschöpf auf der Erde herumkroch!

Fahre fort," sagte der Graf,fahre fort ich will dichnicht wieder unterbrechen."

Er sprach mit halberstickter, aber entschlossener Stimme,mit dem Vorsatz, daß keine Reizbarkeit von seiner Seite ihndieser Gelegenheit berauben solle, Beweise für die wunder-bare Geschichte zu sammeln, die er hier hörte. Aber Elsbethwar durch die fortgesetzte und für sie ungewöhnlich lange Er-zählung erschöpft worden; der folgende Theil ihrer Geschichtewar unzusammcnhängender, und obwohl größtentheils nochdeutlich verständlich, hatte sie doch nicht mehr die klare Bün-