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9 (1851) Der Alterthümler
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Der Graf versicherte auf's Neue, daß ihre ehemalige Ge-bieterin nicht mehr lebe.

Dann," sagte Elsbeth, soll es mir nicht länger auf derSeele lasten! Als sie noch lebte, wer hätte gewagt, etwaszu sagen, was ihr mißfallen konnte, wenn es laut wurde?Aber sie ist dahin und ich will Alles bekennen."

Darauf wandte sie sich au ihren Sohn und an ihre Schwie-gertochter, und befahl ihnen gebieterisch, aus dem Hause zugehen und Lord Geraldin (denn so nannte sie ihn noch im-mer,) mit ihr allein zu lassen. Aber Maggie Mucklebackit,deren heftigster Schmerz vorüber war, zeigte sich gar nichtgeneigt, in ihrem eigenen Hause den Befehlen der Schwieger-mutter zu gehorchen, einer Autorität, die Personen ihresStandes besonders zuwider ist, und deren Wiederauflebenum so mehr in Erstaunen setzte, da es schien, als sei sie schonlängst aufgegeben mnd vergessen.

Das ist doch sonderbar," sagte sie, vor sich -inmurmelnd,denn der Rang des Grafen imponirte doch ein wenig,dasist doch sonderbar, einer Mutter ihr eignes Haus zu verbie-ten, während sie. noch ihren ältesten Sohn beweint, den manhinausgetragen hat."

Der Fischer sagte, in trotzigem und mürrischem Tone, aufähnliche Weise:Das ist kein Tag für deine alten Geschich-ten, Mutter Mylord, wenn er Lord ist, kann ein ander-mal wiederkommen oder er mag heraussagcn, was er sa-gen will, wenn's ihm beliebt. Hier ist Niemand, der sich dieMühe nehmen wird, dir oder ihm znzuhören. Aber wederLaird noch Knecht, weder Vornehm noch Gering soll mich be-wegen, mein Haus zu verlassen, um Jemand gefällig zu seinan dem Tage, da mein armer"

Hier stockte seine Stimme und er konnte nicht weiter

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