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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
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»Graf Graf von Glenallan!"

»Er, welcher William Lord Geraldin hieß," sagte derGraf;und den seiner Mutter Tod zum Grafen von Gle-nallan gemacht hat."

Oeffne den Laden," sagte die alte Frau mit fester undhastiger Stimme zu ihrer Schwiegertochter,offne gleich denLaden, damit ich sehen kann, ob dies der rechte Lord Gcral-din ist der Sohn meiner Gebieterin er, den ich in mei-nen Armen hielt, in der Stunde, da er geboren war er,der Ursache hat, mich zu verfluchen, daß ich ihn nicht tödtete,bevor diese Stunde verflossen war!"

Das Fenster, welches man geschloffen hatte, um durch eindusteres Zwielicht die Feierlichkeit des Leichenbegängnisses zuerhöhen, ward ihrer Forderung zufolge geöffnet, und ließ einPlötzliches und starkes Licht durch die rauchige und dumpfeAtmosphäre der Hütte fallen. Das Licht strömte nach demKamin und beleuchtete die Züge des unglücklichen Edelmanns,wie die der alten Sibylle, auf eine Weise, wie sie Rembrandtgewählt haben würde; die Alte, die jetzt aufrecht stand undihn bei der Hand hielt, durchforschte ängstlich seine Züge mitihren lichtblauen Augen und hielt ihren langen, dürren Zeige-finger in geringer Entfernung von seinem Gefickte, währendsie ihn langsam bewegte, als wolle sie seine Gesichtszüge nach-zeichnen und mit dem vergleichen, was in ihrer Erinnerungwieder erwacht war. Als sie ihre Untersuchung beendigt hatte,sagte sie mit einem tiefen Seufzer:das ist eine traurige,traurige Veränderung! und wer ist schuld daran? Aberdas ist niedergeschriebcn, wo dessen gedacht werden wird! esist auf Tafeln von Erz geschrieben mit einer Feder von Stahl,dort, wo Alles aufbewahrt wird, was im Fleische gethanward. Und was," sagte sie nach einer Pause,was ver-Alrerthümler. III. z