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des ersten Leidtragenden herabließ. Dies wußte er sehr wohl,und hielt weislich den Tadel zurück, wo Tadel und Rathnichts nutzen konnten- In der Tbat ist das schottische Land-volk noch immer mit einer Wuth für Leichenfeierlichkeiten be-haftet, durH welche sich einst die Großen des Landes so sehrauszeichneten, daß, um sie einzuschränken, vom schottischenParlament ein Aufwandgesetz erlassen werden mußte; und ichhabe viele aus den niedrigsten Ständen gekannt, welche sichnicht nur die Bequemlichkeiten, sondern auch fast die Noth-durft des Lebens versagten, um eine hinreichende Summe Gel-des zu sparen, womit die überlebenden Freunde sie christlich(wie sie cs nannten,) begraben könnten; und ihre treuen Te-stamentsvollstrecker konnten nicht vermocht werden, das Geldzum Nutzen und Unterhalt der Lebenden zu verwenden, (wenndies auch noch so nöthig war,) sondern verschwendeten esunnütz zur Beerdigung des Tobten-
Der Zug bewegte sich nach dem, etwa eine Viertelstundeentfernten, Begräbnißplatz mit der Küstern Feierlichkeit, die beisolchen Gelegenheiten gewöhnlich ist, — der Körper ward dermütterlichen Erde übergeben, — und nachdem die Todtengräbcrdas Grab gefüllt und mit frischem Rasen belegt hatten, nahmMr. Oldbuck den Hut ab, begrüßte die Umstehenden, die intrauerndem Schweigen verweilten, und gab mit diesem Lebewohldas Zeichen, daß die Leidtragenden auseinander gehen könnten.
Der Pfarrer bot dem Alterthümler seine Begleitung aufdem Heimweg an, aber Mr. Oldbuck war von dem Benehmendes Fischers und seiner Mutter so sehr ergriffen, daß er, be-wegt von Mitleid und in gewissem Grade auch wohl von derNeugier, welche uns selbst das, was peinlich ist, aufzusuchenverleitet, einen einsamen Spaziergang am Strande vorzog,um im Vorbeigehen die Hütte noch einmal zu besuchen.