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zu erörtern, ihrem Ohr so nahe kam, daß der Inhalt seinerWorte ihr deutlich und verständlich ward, obwohl die entfern-ter Stehenden nichts davon hörten, nahm ihr Gesicht plötzlichjene ernste und ausdrucksvolle Miene an, welche ihre lichtenAugenblicke zu bezeichnen pflegte. Sie erhob sich und schüt-telte das Haupt auf eine Weise, die mindestens Ungeduld überseinen Zuspruch, wo nicht Verachtung desselben andeutcte;und zugleich bewegte sie die Hand ein wenig, aber mit soausdrucksvoller Geberde, daß alle Anwesenden deutlich bemer-ken konnten, sic verachte den geistlichen Zuspruch, der ihr ge-boten wurde. Der Pfarrer trat, als sei er abgewiesen, zu-rück, und schien, indem er die Hand sanft hob und wieder sin-ken ließ, damit zugleich Verwunderung, Kummer und Mitleidmit ihrem schrecklichen Seclenzustande anzeigen zu wollen.Die übrigen in der Gesellschaft nahmen denselben Antheil,ein leises Flüstern war unter ihnen vernehmbar und zeigtean, wie sehr sie das verzweifelte und hartnäckige Wesen derAlten mit Furcht und Entsetzen erfülle.
Unterdessen war die Leichenbegleitung durch die Ankunft einigerPersonen, die man aus Fairport erwartet hatte, vollzählig ge-worden. Wieder ward Wein und Branntwein herum gereicht unddie dumpfe Begrüßung fand auf's Neue statt. Die Großmutternahm zum zweiten Male ein Glas zur Hand, trank es leer und rieflachend: — „Ha, ha! zweimal in einem Tage Hab' ich Wein ge-trunken — Wann Hab' ich das zuvor je gethan, ihr Leute? Nie-mals, außer" — der vorübergehende Schimmer schwand hier vonihrem Antlitz, sie setzte das Glas nieder und sank auf den Stuhlzurück, von dem sie sich erhoben hatte, um den Wein zu nehmen.
Als sich das allgemeine Staunen beruhigte, bemerkte Mr.Qldbuck, dessen Herz blutete, weil er Zeuge von dem sein mußte,was erfür Verirrungen der geschwächten Seelenkrast, die mit dem