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seine gute Absicht erkenne, konnte oder wollte jedoch keinelaute Antwort geben.
Der Pfarrer ging nun zur Mutter, und bewegte sich da-bei so langsam, leise und sacht über den Fußboden, als fürch-tete er, der Boden möchte, wie unsicheres Eis, unter seinenFüßen brechen, oder der erste Schall eines Trittes könne einenZauber stören, und so die Hütte mit all ihren Bewohnern ineinen unterirdischen Abgrund stürzen. Den Inhalt dessen,was er der armen Frau sagte, konnte man nur nach ihrenAntworten beurtheilen; von Schluchzen unterbrochen, welchessie nicht völlig unterdrücken konnte, und noch immer von derSchürze verhüllt, antwortete sie nur schwach, so oft eine Pausein seiner Rede eintrat — „Ja, Sir, ja! — Sie sind so gut!— gewiß — gewiß! es ist unsre Pflicht, uns darein zu erge-ben ! — Aber, o lieber Herr, mein armer Steenie, der Stolzmeines Herzens, der so hübsch und so stattlich, und die Stützeseiner Familie war, und ein Trost für uns Alle, eine Freudefür jeden, der ihn ansah! — o, mein Kind, mein Kind, meinKind! warum mußt du dort liegen, und ach! warum binich noch hier!"
Gegen diese Ausbrüche des Schmerzes und der mütterlichenLiebe ließ sich weiter nichts thun- Oldbuck hatte mehrmalsseine Schnupftabaksdose zur Hand genommen, um die Thrä-men zu verbergen, die, trotz seines spöttischen und witzigenCharakters, bei solchen Gelegenheiten doch oft zum Vorscheinkamen. Die weiblichen Anwesenden jammerten, die Männerhielten die Mützen vor's Gesicht und sprachen leise mit einan-der. Unterdessen bot der Pfarrer seinen geistlichen Trost derbejahrten Großmutter- Anfangs hörte sie, oder schien wenig-stens zu hören, was er sagte, mit ihrer gewöhnlichen gleich-giltigen Bewußtlosigkeit- Als er aber, um das Thema weiter