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9 (1851) Der Alterthümler
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Sagte nicht Jemand von euch," fragte die alte Sibylle,oder Hab' ich's nur geträumt, oder ist mir's offenbart wor-den, daß Joscelindc, die Lady Glenallan, gestorben und dieseNacht begrabxn worden ist?"

Ja, Mutter," schrie ihr die Schwiegertochter zu,genauso verhält sich's."

Und das ist recht gut," sagte die alte Elsbeth;fie hatbei ihrem Leben so manches Herz schwer gemacht ja, selbstdas ihres eignen Sohnes lebt der noch?"

Ja, er lebt noch; aber wie lang' er leben wird Be-sinnst du dich noch, wie er im Frühling hieher kam und nachdir fragte, und Geld daließ?"

Das kann wohl sein, Maggie ich besinne mich nichtmehr drauf; aber ein hübscher Herr war er und sein Vaterauch. Ach, hätte sein Vater länger gelebt, da hätten fie glück-liche Leute sein können! Aber er verschied und die Ladymachte nun mit dem Sohne, was sie wollte, und ließ ihnDinge glauben, die er nie hätte glauben sollen, und Dingethun, die er sein Lebenlang bereut hat und noch bereuen wird,wär' auch sein Leben so lang- als mein eignes langes undmühseliges Leben."

Ach, was war das denn, Großmutter?" und,waswar es, Mütterchen?" undwas war's, Luckie Elsbeth?"fragten die Kinder, die Mutter und die Besucherin Alle aufeinmal.

Fragt mich immer, was cs war," antwortete die alte Si-bylle,aber bittet Gott, daß ihr nicht dem Stolze und derWillkühr eures eignen Herzens überlassen bleibt- Sie könnenin der Hütte so mächtig werden, wie in einem Schlosse. Da-von kann ich trauriges Zevgniß geben. O, diese schreck-liche, furchtbare Nacht! will das nimmer aus meinem alten