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— sie erhalten den Mann, erhalten das Haus und das Geldobendrein, Mädchen."
„Ach, da seid ihr ja recht arme Geschöpfe," antwortete dieLandjungfer der Seejungfer. — „Sobald der Kiel des Bootesden Sand berührt, thut der faule Fischer nicht das Geringstemehr, aber die Weiber müssen ihre Röcke aufschürzen, in dasWasser waten und die Fische auf's Trockene bringen. Dannwirft der Mann den Kittel ab, um ihn zu trocknen, und setztsich mit seiner Pfeife und seinem Branntweinglase an's Feuer,gleich einer alten Großmutter, und er rührt sich auch nichteher, als bis das Boot wieder flott ist. — Das Weib abermuß die Butte auf den Rücken nehmen, mit den Fischen nachder nächsten Stadt gehen und da mit jedem Weibe streiten undzanken, das streiten und zanken will, bis Alles verkauft ist.Das ist der Lebenslauf der Fischerweiber, der armen sklavi-schen Geschöpfe."
„Sclaven? Gehn Sie mir weg, Mädchen! — Sclaven zunennen, die oben anstehcn im Hause! Sie verstehn wenig da-von, Mädchen. Nennen Sie mir doch das Wort, das meinSaunders reden darf, oder den Schritt, den er thun darf,außer was sein Essen, sein Trinken oder seinen Zeitvertreibbetrifft? Er hat zu viel Verstand, als daß er sich um mehrbekümmern sollte, als was ihn selber angeht; ich regiere aberim Hause vom Giebel herab bis zum hölzernen Teller auf derBank. Er weiß recht gut wer ihn kleivet, nährt, und Alles inOrdnung hält, wenn er in seinem Boote nach dem Firth fährt,der arme Schelm. Nein, nein, Mädchen — wer die Waareverkauft, führt den Beutel — wer den Beutel führt, regiertdas Haus. Zeigen Sie mir einen von Ihren Pächtern, derseine Frau zu Markte ziehen und das Geld eintreiben ließe.Nein, nein!"