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dern Beschwörungsformeln, auf die er sich nur besinnen konnte,während er nach dem Gitter hingtng, durch welches er unge-sehn beobachten konnte, was in dem Gewölbe vorging. Alser sich mit schüchternen und unszchern Schritten näherte, ver-halte der Gesang nach einigen seltsamen, langgehaltenen Pau-sen in tiefem Schweigen. Als er das Gitter erreichte, erblickteer im Innern der Sakristei ein ganz eigenthümlichcs Schau-spiel. Ein offenes Grab mit vier hohen, wohl sechs Fuß messen-den Fackeln an jeder Ecke — eine Bahre mit einem Leichnamdarauf, dessen Hände auf der Brust gefaltet waren, als solle ereben dem Grabe übergeben werden — Ein Priester in der Stolamit offenem Meßbuch — ein andrer Geistlicher in der Amtstracht,welcher den Weihkessel hielt — zwei Knaben in weißen Chorhem-den mit den Räuchergcschirren — ein Mann von langer hagererGestalt, aber jetzt von Alter oder Schwachheit gebeugt, der zu-nächst dem Sarge und in tiefe Trauer gekleidet stand — dieswaren die Hauptfiguren der Gruppe. In geringer Entfernungsah man jedoch noch einige Personen von beiden Geschlechtern,in langen Trauergewändern und Schleiern; fünf oder sechs an-dere, ebenfalls in Trauerkleidung, standen, noch weiter vonder Bahre entfernt, an den Wänden des Gewölbes, ohne sich zuregen, und jeder trug eine große schwarze Wachskerze in derHand. Das vom Rauch verdunkelte Licht so vieler Fackeln undder röthliche unbestimmte Wiederschein, den es ringsum verbrei-tete, gab der ganzen seltsamen Sache ein gespenstisches, zweideu-tiges, sonderbares Ansehn- Der Priester las jetzt laut, klar unddeutlich aus dem Brevier in seiner Hand die feierlichen Worte,welche der Ritus der römischen Kirche geweiht hat, wenn derStaub dem Staube wiedergegeben werden soll. Jndeß bliebDousterswivcl, in Erwägung der Stunde, des Ortes und des sounerwarteten Ereignisses, noch immer ungewiß, ob das, was er