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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
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mochte, die glühende Kohle so an den Holzstoß zu legen, daßdieser leicht davon anglimmen konnte; aber nach vielen An-strengungen und wie sehr er auch Blasebalg und Schürbaumanwandte, erlosch doch die vom Geiste erhaltene Kohle gänz-lich, ohne eine andere angezündet zu haben. Er sah sich umund bemerkte, daß das Feuer noch auf der Höhe brannte, ob-wohl die früher dabei beschäftigten Gestalten verschwundenwaren. Da er meinte, das Gespenst habe nur mit ihm ge-scherzt, so gab er der Aufforderung seines natürlichen Muthesnach und beschloß, zu sehn, welches Ende das Abenteuer neh-men würde. Er trat den Weg zum Feuer wieder an, wovoner, ungehindert durch den Geist, auf gleiche Weise ein Stückglühender Kohle nahm, aber gleichfalls, ohne seinen Meilerdamit anzünden zu können. Da er ungestraft blieb, stieg auchseine Keckheit, er beschloß einen dritten Versuch, und erreichteeben so glücklich, wie zuvor, das Feuer; als er eben wiederein Stück glühende Kohle wegnahm und damit fortgehen wollte,hörte er die rauhe und übernatürliche Stimme, die ihn zuvorangeredct, folgende Worte sagen: »Wage nicht ein viertesMal hieher zu kommen!"

Der Versuch, das Feuer mit dieser letzten Kohle zu zünden,erwies sich so fruchtlos, wie die früher«. Martin gab daher denhoffnungloscn Versuch auf, warf sich auf sein Bett von Laubund beschloß, sein übernatürliches Abenteuer den Brüdern erstam nächsten Morgen mitzutheilen. Er erwachte aus einemtiefen Schlafe, in den er aus Ermüdung und Gemüthsbewe-gung gesunken war, indem er einen laute» Ruf des Staunensund der Freude vernahm. Seine Brüder, die zu ihrer Bestür-zung beim Erwachen das Feuer erloschen gefunden hatten, warengerade damit beschäftigt, den Meiler wieder in Ordnung zubringen, als sie in der Asche drei große Metallfiücke fanden, die sie