scheinlich schon genug Noth haben wird. Aber ich will Ossian,Macpherson und Maccribb vernichten."
„Aber wir müssen auch die Kosten der Ausstattung erwä-gen," sagte Lvvel, der gern probiren wollte, ob diese Andeu-tung nicht wie kaltes Wasser ans den feurigen Eifer seinesfreiwilligen Helfers fallen werde.
„Kosten!" sagte Mr. Oldbuck, innehaltend, und mechanischin die Tasche greifend. „Das ist wahr — ich würde gern et-was thun — aber Sie wollen es wohl nicht gern auf Snb-scription herausgeben?"
„Auf keinen Fall," antwortete Lovel.
„Nein, nein!" stimmte der Alterthümler bei. „Das istnicht anständig. — Ich will Ihnen was sagen; ich denke, ichkenne einen Buchhändler, der etwas auf meine Meinung gibt,und Druck und Papier dranwagen wird; auch will ich so vielExemplare für Sie verkaufen, als ich nur immer kann."
„O, ich bin kein Lohnschriftsteller," antwortete Lovel lä-chelnd; „ich wünsche nur den Verlust zn decken."
„Still, still! dafür wollen wir sorgen. Alles schieben wirdem Verleger auf den Hals. Mich verlangt, Ihre Arbeitenbegonnen zu sehn- Sie werden doch reimlose Verse wählen?es läßt das großartiger und edler für einen historischen Ge-genstand; und außerdem, Freund, denk' ich auch, daß es ziem-lich leichter ist."
Mit dieser Unterhaltung langten sie in Monkbarns an,wo den Alterthümler eine Scheltredc von Seiten seiner Schwe-ster erwartete, die, obwohl kein Philosoph, ihn doch unter derThür erwartete, um ihm eine Vorlesung zu geben. „Mein Him-mel! Monkbarns, ist nicht ohnehin Alles thener genug, daß du auchnoch die Fische theurer machst, weil du der altenBetrügerin, derLuckic Mucklebackit, gibst, was ihr zu fordern gefällt?"