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„Ach! damit geht cs nicht; Sie müssen bei Allem, wasSie anfangcn, das Publikum vor Angcn haben. Lassen Siesehn — eine Sammlung fluchtiger Poesien — doch nein —dergleichen kann beim Buchhändler Bedenklichkeiten machen-
— Es muß zugleich etwas Solides und auch Anziehendes sein
— keiner von den jetzigen Romanen oder seltsamen Novellen
— ich würd' Ihnen rathen, gleich mit etwas Großem, Tüch-tigem zu beginnen. Lassen Sie mich sehen: — was meinenSie zu einem großen Epos? Das lange, altmodische Gedicht,welches sich hinbewegt durch zwölf oder vier und zwanzig Ge-sänge — daö wollen wir behalten — ich will Sie mit einemGegenstände versorgen — die Schlacht zwischen den Caledo-niern und Römern: die Caledoniade; oder, der zurück-gewiesene Einfall — so lassen Sie den Titel sein — eswird dem jetzigen Geschmacks zusagen und Sie können aucheinigermaßen auf die Zeit anspielen."
„Aber der Einfall Agricola's ward nicht znrückgewicsen."
„Nein; aber Sie sind ein Dichter, frei von historischerStrenge und so wenig an Wahrheit und Wahrscheinlichkeitgebunden, wie Virgil selbst. Trotz Tacitus können Sie dieRömer schlagen."
„Und Agricola's Lager anfschlagen ans dem Kann von —wie nannten Sie's doch? — trotz Edie Ochiltree?" antwor-tete Lovel.
„Nichts mehr davon, wenn du mich liebst; und gleichwohldarf ich sagen, Sie können, ohn' es zu wissen, in beiden Fäl-len vollkommen die Wahrheit reden, trotz der Toga des Hi-storikers und trotz dem blauen Kittel des Bettlers."
„Trefflich gerathen! Nun gut, ich will mein Bestes thun.Sie werden mich freundlich mit Nachrichten hinsichtlich derOertlichkeit unterstützen."