naffus erfliegen, oder wollen Sie um den Fuß des Bergesflattern ?"
„Ich habe mich bisher nur mit wenigen lyrischen Sachenversucht," sagte Lovcl.
„Ganz wie ich vermuthete — die Flügel xrobiren und vonZweig zu Zweig Hüpfen. Aber ich glaube doch, Sie beabsich-tigen einen kühner» Flug? Hören Sie an, ich möcht' Ihnenkeineswegs rathen, bei dieser unvorthcilhaften Bestrebung zuverharren — aber Sie sagen, Sie wären ganz unabhängigvon der Laune des Publikums?"
„Allerdings," erwiederte Lovel.
„Und sind entschlossen, keine thätigere Lebensweise zu be-ginnen ?"
„Für jetzt ist dies allerdings mein Entschluß," antworteteder junge Mann.
„Nun, dann bleibt mir nichts übrig, als Ihnen bei der er-wählten Beschäftigung meinen besten Rath und Beistand zu lei-hen. Ich habe selbst zwei Abhandlungen im antiguarischen Re-pertorium veröffentlicht, und habe also als Schriftsteller Erfah-rung. Die eine davon waren meineBemcrkungen überHearne'sAusgabe des Robert von Gloucester, unterzeichnet mit Scrutstor;und die andere, mit Incisgstor unterzeichnet, betrifft eine Stellebeim Tacitus. Ich könnte noch etwas nennen, was zu seinerZeit ziemliches Aufsehen machte, nämlich mein Aufsatz im Gent-lemans-Magazine über die Inschrift.-leim Lelm, den ich mitOedi-pus Unterzeichnete. Sie sehen also, daß ich kein Lehrling in denMysterien der Autorschaft bin, und nothwendigerweise den Ge-schmack und die Stimmung der Zeiten verstehen muß. — Undnun noch einmal, womit gedenken Sie anznfangen?"
„Für den Angenblick beabsichtige ich nicht, etwas zu ver-öffentlichen."