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einen so nichtigen Umstand legte; aber ich ward von wider-streitenden Wünschen und Entschlüssen geplagt, und Sie wis-sen, welche dünne Leine ein Boot ziehen kann, wenn's ein-mal flott auf den Wellen ist, obwohl es auf dem Strandekaum durch ei» Tau in Bewegung gesetzt werden kann."
„Richtig, richtig," rief der Antiquar; „in meiner Achtungsinken? ganz und gar nicht. Um so lieber sind Sie mir, Mann!Ei, wir können jetzt mit einander aufheben, und ich kann mit we-niger Beschämung daran denken, mir mit dem verfluchten Präto-rium eine Blöße gegeben zu haben; gleichwohl bin ich noch immerüberzeugt, daß Agricola's Lager in der Nähe gewesen sein muß.Und nun, Lovel, mein guter Freund, seien Sie aufrichtig gegenmich — warum fern von Wittenberg? warum ließen Sie IhreHeimath und Ihren Beruf, um müßig an einem Orte, wicFair-port, zu leben? — Eine Neigung zum Müßiggang, fürcht' ich."
„Freilich," crwiedertc Lovel, sich geduldig einem Verhör un-terziehend, dem er nicht wohl answeichen konnte; „und dochbin ich so abgezogen von aller Welt, habe so wenige, für dieich mich interessire oder die Thcil an mir nehmen, daß mirgerade mein Zustand der Verlassenheit Unabhängigkeit gibt.Er, den sein Glück oder Mißgeschick allein berührt, hat auchdas beste Recht, demselben nach seiner Laune zu folgen."
„Verzeihn Sie, junger Mann," sagte Oldbuck, ihm dieHand freundlich auf die Schulter legend, während er förmlichstehen blieb — „SnMaminn — ein Bischen Geduld, wenn's gefälligist. Ich will annehmen, daß Sie keine Freunde haben, die IhrLebensglück theilen oder sich darüber freuen könnten, daß Sie nichtauf solche zurückblicken können, denen Sie Dank schuldig sind, odervorwärts auf solche, von denen Sie Unterstützung zu erwarten ha-ben; — aber trotzdem dürfen Sie nicht minder standhaft auf demPfadederMichtwandeln: dennJhreThätigkeit gehört nichtblos