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„Mein Vater! mein theurer Vater!" rief seine Tochter,ihn umklammernd, — „und auch du, der du dein Leben ver-lierst, während du das unsre retten wolltest!"
„Das ist der Rede nicht werth," sagte der alte Mann.„Ich lebte lang genug, um lebensmüde zu sein; und, hieroder dort — an einem Hügel oder im Schnee, auf dem Landoder in der Flnth, — was kommt's darauf an, wo ein alterBettler stirbt?"
„Guter Mann," sagte Sir Arthur, „hast du gar keinenEinfall? — weißt du keine Hilfe? — ich will dich reich ma-chen — ich will dir einen Pachthof geben — ich will" —
„Unsre Neichthümer werden einander bald gleich sein," sagteder Bettler, auf die kämpfenden Wogen hinausschauend —„sie sind's schon; denn ich habe kein Land, und Sie gäbengern Ihre ganze Baronie für ein kleines Stückchen Felsen,das noch zwölf Stunden trocken bliebe."
Während sie so sprachen, standen sie auf der höchstenStelle des Felsens still, die sie noch erreichen konnten; dennes schien, jeder fernere Versuch, vorwärts zu gehen, würdenur ihren Untergang beschleunigen. Hier nun mußten sie densichern, wenn auch langsamen Fortschritt des rasenden Ele-ments erwarten; ihre Lage hatte einige Aehnlichkeit mit jenerder Märtyrer der ersten Kirche, die, durch heidnische Tyran-nen den wilden Thieren übergeben, gcnöthigt waren, eineZeit lang die Ungeduld und Wuth, wodurch man diese Thierereizte, mit anzusehn, während sie des Zeichens gewärtig wa-ren, wobei ihre Käfige geöffnet und sie auf ihre Opfer los-gelassen werden sollten.
Aber selbst diese schreckliche Pause gab Isabellen Kraft, dievon Natur starke und muthige Kraft ihres Geistes zu sam-meln, die ihr auch in dieser schrecklichen Lage zu Hilfe kam.