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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
115
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drüben ist der Nattonsfelscn er hat mein Lebtage denKopf immer überm Wasser gehalten aber jetzt ist er unten."

Sir Arthur warf einen Blick nach der Richtung, die deralte Mann andeutete. Ein gewaltiger Felsen, der sonst im-mer, auch bei außerordentlich hoher Fluth, seinen wie einengroßen Schiffskiel geformten Gipfel zeigte, war jetzt ganzunter Wasser, und seine Stelle wurde nur durch das Tobenund Branden der Wogen angedeutet, welche seinen, vomMeer bedeckten Wänden begegneten.

Eilen Sie, eilen Sie, meine gute Lady," fuhr der alteMann fort,eilen Sie, und wir können doch wohl davonkommen! Fassen Sic meinen Arm 's ist jetzt nur noch einalter, schwacher Arm, aber er that in solcher Bedrängniß wiejetzt doch oft Dienste. Fassen Sie meinen Arm, meine hübscheLady! Sehn Sie dort den schwarzen Fleck unter den brau-senden Wellen? heute Morgen war er so hoch wie ein Schiffs-mast jetzt ist er klein genug aber so lang' ich nur nochso viel Schwarzes davon sehe, wie mein Hutkopf groß ist,so glaub' ich immer noch, wir werden um den Ballyburghneßkommen."

Isabelle nahm schweigend des alten Mannes Beistand an,den ihr Sir Arthur weit weniger gewähren konnte. DieWellen waren nun so weit über das Gestade gestiegen, daßder feste und glatte Pfad, den sie bisher auf dem Sande ge-habt hatten, mit einem rauheren Wege, dicht am Felsen-abhange, vertauscht werden mußte, und bisweilen führte der-selbe auch wohl über die niedrigeren Klippen. Für Sir Ar-thur Wardour oder seine Tochter würde es völlig unmöglichgewesen sein, ohne die Leitung und Aufmunterung des Bett-lers zwischen diesen Klippen einen Weg zu finden; Ochiltree