der Geschichte. Qldbuck war aus Grundsatz ein eifriger Pres-byterianer, ein Kirchcnvorstcher und ein Frennd revolutionärerGrundsätze und protestantischer Erbfolge, während Sir Arthurvon dem Allen das Gegent-eil war. Allerdings stimmten sie inpflichtschuldiger Liebe und Treue gegen den Herrscher überein,welcher jetzt auf dem Throne saß, aber das war auch der ein-zige Punkt, wo ste einig waren. Daher geschah es oft, daßheftiger Wortwechsel zwischen ihnen stattfand, und Mr. Oldbuckvermochte dann nicht immer seinen beißenden Witz im Zaumezu halten, während es zuweilen dem Baronet einfiel, daß derNachkomme eines deutschen Buchdruckers, dessen Vorfahrendie „niedrige Gesellschaft gemeiner Bürger" gesucht hätten, sichvergäße und eine zügellose Freiheit nähme, wenn man denRang und die alte Herkunft seines Gegners in Betracht ziehe.Dies aber, verbunden mit dem Gedanken an die Verhältnisse,wo Oldbuck's Vater die Kutschpferde und das Schloß Knock-winnock wegnahm, kam ihm manchmal in den Kopf und ent-zündete seine Wangen so sehr, wie seine Worte. Und da endlichMr. Qldbuck seinen Frennd und würdigen Genossen in vielerHinsicht für nichts besseres als einen Narren ansah, so gab erihm diese ungünstige Meinung oft deutlicher zu verstehen, alscs die Regeln moderner Bildung gestatten. In solchen Fäl-len schieden ste oft höchst unwillig von einander und nahmensich dabei vor, für die Zukunft den gegenseitigen Umgangvöllig abzubrechen;
„Doch mit dem Morgen kam die Neberlegung;"und so wie jeder einsah, daß ihm des andern Gesellschaft ausGewohnheit unentbehrlich geworden sei, so war auch der Bruchzwischen beiden schnell wieder ansgeglichen. Bei solchen Gele-genheiten erwog Oldbuck, daß des Baronets Unwille dem einesKindes glich, und er zeigte gewöhnlich seinen überlegenen Ver-