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hrecher, wie Oldbuck bemerkte, nach England geschickt würden,um dies durch ihre Arbeit und sich selbst durch ihre Geschick-lichkeit zu bereichern. Vielerlei und manchfache Curiosltätenbrachte er nun noch zum Vorschein; aber vor allem waren esseine Bücher, worauf er stolz war, und mit selbstgefälligerMiene wiederholte er, als er Level zu den vollgchiiuften undstaubigen Bücherbrettern führte, die Verse des alten Chaucer:
„Denn lieber mocht' n» seinen, Bett' er sehn
Wohl zwanzig Bücher, schwarz nnd roth gebunden, stehn,
Bon Aristotel und Philvsvphei,
Als reiche Kleider, Pracht und Schmauserei."
Dieses Motto recitirte er, den Kopf wiegend und fedcn Kehl-laut acht angelsächsisch aussprcchcnd, was nun freilich in densüdlichen Theilen dieses Landes vergessen ist.
Die Sammlung war allerdings eine merkwürdige undkonnte wohl den Neid manches Liebhabers rege machen. Sie warjedoch nicht zu den enormen Preisen der neuern Zeit angeschafft,die wohl hinreichend gewesen wären, um selbst den entschlossen-sten und frühesten aller Büchersammler, wofür wir keinen andernals den berühmten Don Quixote de la Manch« halten, abzu-schrecken; nnd doch gibt sein wahrhafter Biograph, Cid HametBenengeli, unter andern unbedeutenden Merkmalen seines schwa-chen Verstandes auch das an, daß er Felder und Grundstücke fürRitterbücher in Quart nnd Folio hingegebcn habe. In dieserHinsicht ist der gute irrende Ritter von Lords, Rittern und Herrenunserer Tage nachgeahmt worden, obwohl wir noch nichtihörten,daß einer derselben ein Wirtbshaus für ein Schloß angefehn,oder seine Lanze gegen eine Windmühle eingelegt habe. Mr.Oldbuck folgte jenen Sammlern nicht hinsichtlich des allzugroßenAufwandes; aber da er ein Vergnügen in der Mühe fand, seineBibliothek persönlich zusammenzubringen, so rettete er seine