sehr beschädigt Habs, als er sich plötzlich und unvorsichtig aufdrei alle Fußangeln oder Krähenfüße setzte, welche man jüngstim Movr bei Baunockbnrn ausgegraben hatte; sie waren nämlicheinst von Robert Bruce ansgcstrcut worden, um die Füße der eng-lischen Streitrvsse zu verwunden, und beschädigte» nun endlich imLaufe der Zeit noch das Gesäß eines gelehrten Professors vonUtrecht.
Nachdem er sich nun endlich gehörig niedergelassen,und ihmnichts mehr im Wege stand, über die seltsamen Gegenständeringsum Fragen zu stellen, die ihm sein Wirth so weit als mög-lich sehr gern beantwortete, so ward Lovel zuerst mit einer gro-ßen Keule oder Streükolben bekannt gemacht, der mit einereisernen Spitze »ersehn war; man hatte ihn vor kurzer Zeit aufMonkbarns'Grund und Boden, nahe bei einem alten Begräbniß-platze gefunden. Er war den Stöcken bedeutend ähnlich, womitdie hochländischen Schnitter bei ihren jäbrlichen Wanderungenaus de» Bergen auszuziehen pflegen; indeß war Mr. Oldbuckdoch stark geneigt, der Meinung beizupflichten, daß, seiner son-derbaren Gestalt nach, dieser Stock einer der Kolben gewe-sen sein möchte, womit die Mönche ihre Bauern, statt mehrkriegsmäßiger Waffen, ausrüsteten, woher, nach seiner Bemer-kung, jene Leute auch Kvlbenkerle, das heißt ciavigeri oderKeulenträger, hießen. Zur Beglaubigung dieser Sitte citirte erdieEhronik von Antwerpen und die von St. Martin; gegen dieseAutoritäten konnte Lovel nichts einzuwcnden haben, da er bisdiesen Augenblick noch nie etwas von ibnen gehört hatte.
Mr. Oldbuck zeigte nun Daumenschrauben vor, womit manin früher» Tagen Sektirer gemartert hatte, und ein Halscisen,mit dem Namen eines des Diebstahls überwiesenen Kerls, dessenStrafe, wie die Inschrift sagte, ein benachbarter Baron bestimmthatte, statt daß nach der neuern Schottischen Sitte solche Ver-