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9 (1851) Der Alterthümler
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häßlichen Erscheinung der Braut mit der Heirath so unzufriedenzu sein, wie uns der alte Balladensänger zu verstehen gibt. Derübrige Theil des Zimmers war mit schwarzem Eichenholz getä-felt, und darüber hingen einige Portraits in Waffenrüstung,Personen aus Schottlands Geschichte, die Mr. Oldbnck's Lieb-linge waren, darstellend; desgleichen sah man einige Herren mitPerücken und gestickten Röcken, welche seine eigenen Vorfahrenvorstellten. Ein großer altmodischer Eichentisch war bedeckt miteiner verworrenen Menge von Papieren, Pergamenten, Büchern,und unbekannten Sächelchen und Plunder, welcher weiter nichtsEmpfehlendes an sich zu haben schien, als den Rost und das da-durch bezeichnest Alterthum. In der Mitte dieses Gewühls vonuralten Büchern und Utensllicn saß, mit einem Ernst, wie einstMarius auf den Trümmern von Karthago, ein großer schwarzerKater, den ein abergläubisches Auge leicht für den genius loei,den Schntzgeist des Zimmers, hätte halten können. Die Dielen,so gut wie der Tisch und die Stühle, waren mit demselben morswsgnum von allerlei unnützem Kram bedeckt, wo es unmöglichgewesen sein würde, einen brauchbaren Gegenstand finden,oder, wenn man ihn auch fand, anwenden zu können.

Unter diesem Allerlei war es keine leichte Sache, einen Wegzu einem Stuhle zu finden, ohne über einen hingeworfenen Fo-lianten zu stolpern oder vielleicht gar unglücklicher Weise einStück römischen oder altbritischcn Töpfcrwerks umznstoßen.Und war sodann der Stuhl erreicht, so mußte er mit behutsamerHand von den Kupfern, die darauf lagen und leicht Schadennehmen konnten, so wie von alten Sporen und Armbändern be-freit werden, welche sicherlich denjenigen beschädigt hätten, dersich unvorsichtig hinsetzte. Darauf machte der Alterthümler Lo-vcl vorzüglich aufmerksam, indem er hinzufügte, daß sein Freund,der ehrwürdige Doctor Heavysterne aus den Niederlanden sich