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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
18
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aber sodann für sich:)alte Wettcrhcxe, sie ist so taub, wie einKlotz ich sage, Mrs- Macleuchar!"

Eben muß ich Kunden bedienen. Wirklich, mein Kind-chen, ich kann's um keinen Pfennig billiger lassen, als ich sagte."

Frau," wiederholte der Fremde,meint Sie, wir könnenden ganzen Tag hier stehn, bis Sie das arme Dienstmädchenum denLohn und dasTrinkgeld eines halbcnJahrs betrogen hat?"

Betrogen!" wiederholte Mrs. Macleuchar, die den Kampfgern ans einem vcrtheidigungsfähigen Platze annehmen wollte;Ich verachte Ihre Worte, Sir; Sie sind eine unhöfliche Per-son, und ich wünsche sehr, daß Sie nicht dort stehn bleiben, uman meiner eignen Schwelle schlechte Reden zu führen."

Die Frau," sagte derAlte mit einem schlauen Blick zu demihm bestimmten Reisegefährten,versteht nichts von Injurien;

Weib," fuhr er dann fort, sich wieder nach dem Keller wen-dend,ich greife deinen Charakter nicht an, sondern wünsche zuwissen, was aus deiner Kutsche wird."

Was wollen Sie?" antwortete Mrs. Macleuchar, wiedertaub geworden.

Wir haben Plätze gelöst, Madam," sagte der jüngereFremde,Plätze in Ihrer Diligence nach Queensferry,"dienun den halben Weg zurückgelegt haben sollte," fuhr der ältereund ungeduldigere Reisende fort, indem er beim Sprechen im-mer zorniger wurde;und nun werden wir aller Wahrschein-lichkeit nach die Fluth versäumen, und ich habe Geschäfte vonWichtigkeit aufdemandernUferund eure verfluchte Kutsche"

Die Kutsche? Mein Himmel, Gentlemeu, ist sie nochnicht auf dem Platze?" antwortete die alte Dame, während ihrschreiender, herausfordernder Ton zu einem sanften, Entschuldi-gung bittenden Jammern herabsank.War's die Kutsche, wor-auf Sie hier warteten?"