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9 (1851) Der Alterthümler
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Derjunge Mann beseitigte seine Besorgniß durch die Nachricht,daß die Kutsche noch gar nicht ««gekommen sei. Der alte Herr, dersich wahrscheinlich des eignen Mangels an Pünktlichkeit bewußtwar, hatte im ersten Augenblicke nicht Muth genug, denselbenFehler des Kutschers zu tadeln. Er nahm ein Packet, dem An-schein nach einen großen Folianten enthaltend, einem kleinenKnaben ab, der ihm gefolgt war, und indem er diesem freundlichdie Hand auf den Kopf legte, hieß er ihn zurückgehen und Mr.

B-sagen, er hätte gern noch ein Paar Worte mit ihm über

ihren Handel gesprochen, hätt' er nur wissen können, daß noch soviel Zeit übrig sei. Darauf empfahl er dem Knaben noch, denAuftrag wohl auszurichten, und er werde ein so braver Burschesein, wie je einer einen Duodczband abgestäubt habe- Der Knabezögerte, vielleichtin der Hoffnung aufeinenPenny, um sichSchnell-käulchen zu kaufen; aber kein Penny kam zum Vorschein. Unseralter Herr lehnte sein kleines Bündel an einen der Pfosten obenan der Treppe, und während er den zuerst angekommenen Reisen-den ansah, wartete er etwa fünf Minuten schweigend auf die An-kunft der versprochenen Diligence.

Endlich nach einigen ungeduldigen Blicken aus den vorgerück-ten Minutenzeiger der Thurmuhr, den er mit seiner eignen Ta-schenuhr, einem großen, altvaterischen goldnen Repetirwerk, ver-glich, und nachdem er ein gehörig finsteres Gesicht gemacht hatte,um seinem verdrießlichenpfui! pfui!" gebührenden Nachdruckzu geben, rief er der alten Dame im Keller zu.

Liebe Frau, wie Teufel ist doch ihr Name? Mrs. Mac-leuchar!"

Mrs. Macleuchar, die wohl wußte, daß sie in dem bevorstehen-den Kampfe eine defensive Rolle zu spielen habe, beeilte sich nicht,durch eine schnelle Antwort die Verhandlung zu fördern.

Mrs. Macleuchar Liebe Frau," (mit erhöhter Stimme;

Alterthümker. I. 2