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9 (1851) Der Alterthümler
Entstehung
Seite
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Klagen. Als Geschäft, sagte er, sei sie um vierzig Pfund jähr-lich schlechter geworden, seitdem er sie zuerst getrieben hätte.Ein andres Mal bemerkte er, Betteln sei in neuern Zeiten sel-ten das Gewerbe eines anständigen Mannes, und wenn erzwanzig Söhne hätte, so würde er sich schwerlich verleitenlassen, eine» von ihnen zu seinem eigenen Beruf zu erziehen.Wann oder wo dieser Inuclator tomporm aeti seine Wande-rungen endigte, hat der Verfasser nie mit Bestimmtheit er-fahren, wahrscheinlich jedoch, wie Burns sagt,

-starb er den Tod des Karrengauls

An eines Grabens Rand."

Der Verfasser kann noch ein Bild derselben Art, wie EdieOchiltree und Andreas Gemmells beifügen; denn er betrach-tet diese Schilderungen als eine Art von Gallerie, wo dieAufnahme jedem Gegenstände gewährt wird, welcher frühereSitten beleuchten oder den Leser unterhalten kann.

Des Verfassers Zeitgenossen auf der Universität zu Edin-burg werden sich wahrscheinlich der hagern, abgemagerten Ge-stalt eines ehrwürdigen alten Bettlers erinnern, welcher am(jetzt niedergeriff-nen) Potter-Row-Thor stand und, ohne eineSylbe zu sprechen, gegen jeden Vorübergehenden sein Hauptsanft neigte und ohne den geringsten Grad von Zudringlich-keit den Hut hinhielt. Dieser Mann gewann durch seinSchweigen und das ausgehungerte, verkümmerte Ansehn einesPilgers aus fernem Lande, denselben Tribut, welchen manAndreas Gemmells' sarkastischer Laune und stattlicher Haltunggewährte. Wie man sagte, war er im Stande einen Sohnzu erhalten, welcher auf derselben Universität Theologie stu-dierte, an deren Thor sein Vater bettelte. Dieser junge Mannwar bescheiden und fleißig; ein andrer Student von gleichemAlter, dessen Eltern auch nieder» Standes waren, fühlte sich