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9 (1851) Der Alterthümler
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gerührt, als er jenen, sobald man das Geheimniß seiner Her-kunft errieth, ans der Gesellschaft der andern ansgeschlossensah, und bemühte sich, ihn durch gelegentliche Gefälligkeitenzu trösten. Der alte Bettler war dankbar für die seinem Sohnerwiesene Aufmerksamkeit, und eines Tages, als der freundlicheStudent vorüberging, trat er weiter als gewöhnlich vor, alswenn er ihn aufhalten wollte- Der Student nahm einen hal-ben Penny aus der Tasche, den der Bettler zu wünschen schien;aber zu seinem Staunen hörte er nur des Mannes Dank fürdie Freundschaft, die er dem Jemmie erwiesen und zugleicheine herzliche Einladung, am nächsten Sonnabend zu Mittagbei ihm zu essen;nur auf Schöpsenfleisch mit Kartoffeln,"sagte der Bettler, und fügte noch hinzu:Sie werden Ihrefeinen Kleider aulegen, denn ich habe Gesellschaft " Der Stu-dent fühlte sich stark versucht, diesen gastfreundlichen Vorschlaganzunehmen, wie manche an seiner Stelle gethan haben wür-den; da dies aber leicht hätte falsch ausgelegt werden können,so hielt er es für klug, in Erwägung der Umstände und desStandes dieses alten Mannes, die Einladung abzulehnen.

Dies wären einige wenige Züge aus dem schottischenBettlerleben, bestimmt, eine Erzählung zu erläutern, worinein Charakter jener Art eine hervorragende Rolle spielt. Wirglauben Edie Ochiltree's Recht zu einer so wichtigen Rolledargethan zu h'aben, indem wir zeigten, wie ein Bettler miteiner vornehmen Person Karte spielte, und wie ein andrerGesellschaften zum Mittagessen einlnd.

Ich erlaube mir noch die Bemerkung, daß der Alterthümlerbei seinem ersten Erscheinen nicht so gut ausgenommen wurde,als seine Vorgänger, wiewohl er im Laufe der Zeit ihnen gleich-gestellt ward und bei einigen Lesern sogar noch höhere Geltungerlangte. _