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dem Schicksal ihres Vaters erhielt, wurde sie die unbestritteneErbin seines Vermögens, welches sie nebst ihrer Hand anWayland übertrug, der nun ein gemachter Mann war undeine Stelle in Elisabeths Haushalt begleitete. Als Beide be-reits einige Jahre todt waren, ließ ihr ältester Sohn undErbe einige Reparaturen in Cumnor Place vornehmen, undentdeckte bei dieser Gelegenheit einen-geheimen Gang, voneiner eisernen Thüre verschlossen, welche sich hinter dem Bettein Lady Dudley's Zimmer befand, von wo er in eine Artvon Gewölbe Hinabstieg, worin sich ein eiserner Kasten miteiner großen Masse Gold befand, und auf welchem ein mensch-liches Skelett ausgcstreckt lag. Auf diese Weise war AntonFosters Schicksal erklärt- Er war zu diesem Versteck geflohen,und hatte den Schlüssel zu dem Springschlosse vergessen- Sowar ihm die Flucht vermöge desselben Mittels unmöglich ge-macht, welches erzursichern Verwahrung seines Goldes angebrachthatte, wofür er sein Seelenheil verkauft, und so war er aufjämmerliche Weise umgekommen. Ohne Zweifel war das Ge-stöhn und Geschrei, welches die Diener gehört, nicht ganz ein-gebildet, sondern dieser Elende hatte cs ausgefioßen, der inseiner Todesangst um Hülfe und Beistand gerufen.
Die Nachricht von dem schrecklichen Geschick der Gräfinmachte den Lustbarkeiten zu Kenilworth plötzlich ein Ende.Leicestcr zog sich vom Hofe zurück und überließ sich lange Zeitder Reue. Doch da Varney in seiner letzten Aussage bemühtgewesen, den Ruf seines Patrons zu schonen, so war derGraf mehr ein Gegenstand des Mitleids, als des Tadels.Endlich rief ihn die Königin an den Hof zurück; er war nochein Mal als Staatsmann und Günstling ausgezeichnet, undder letzte Thcil seiner Laufbahn ist uns in der Geschichte Eng-lands aufbehalten. Sein Tod war eine Wiedervergcltung