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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
194
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geschehen werde. Emma versprach ihm, sich geduldig in ihrSchicksal zu ergeben, und Foster kehrte mit halb beruhigtemGewissen zu seinem hartherzigen Kameraden zurück.Ichhabe sie gewarnt," dachte er;und die Schlinge ist gewißvergebens aufgestellt, wenn der Vogel sic sieht."

Er ließ daher die Thüre der Gräfin von Außen unverrie-gelt und zog in Varney's Gegenwart die Stützen unter derFallthüre weg, die nur vermöge eines unbedeutenden Halt-punktes ihre horizontale Lage behielt. Sie gingen hierausdie Treppe hinunter, um unten den Ausgang abzuwartenzdoch harrten sie vergebens. Nachdem Varney lange mit ver-hülltem Gesichte auf und ab gegangen war, zog er plötzlich sei-nen Mantel zurück und sagte:Gewiß, nie war ein Weibthöricht genug, eine so günstige Gelegenheit zur Flucht zuversäumen!"

Vielleicht ist sie entschlossen, die Rückkehr ihres Gemahlsabzuwarten," sagte Foster-

Wahr, sehr wahr!" sagte Varney, indem er hinauseilte,daran habe ich noch nicht gedacht."

Foster, welcher zurückblieb, hörte in weniger als zweiMinuten den Husschlag eines Pferdes auf dem Hofplatze unddann ein Pfeifen, ähnlich dem gewöhnlichen Signal des Gra-fen. Im nächsten Augenblicke öffnete die Gräfin ihre Thür,und die Fallthüre gab nach. Ein Rauschen ein schwererFall ein leises Gestöhn und Alles war wieder still.

In demselben Augenblicke rief Varney in einem Tonezum Fenster herein, der zwischen Entsetzen und teuflischemHohne die Mitte hielt:Ist der Vogel gefangen? Ist dieThat geschehen?"

Gott vergebe uns!" versetzte Anton Foster.

Warum, Du Thor?" sagte Varney;Deine Arbeit ist