denn nicht um die Welt zu gewinnen möchte ich Hand an sielegen."
„Ich kann Dich nicht tadeln," sagte Varney; „ich selberwürde Bedenken tragen, es zu thun, — Alascv und seinManna fehlen uns sehr zur ungelegenen Zeit — ja, und auchjener Lambourne."
„Und wo bleibt Lambourne?" fragte Foster.
„Frage mich nicht," sagte Varney; „Du wirst ihn einesTages sehen, wenn Dein Glaube wahr ist. — Doch zu un-serm ernsteren Geschäfte. — Ich will Dich lehren, Tony, einenSprenkel aufzustellen, um ein Rothkehlchen zu fangen, — jeneFalllhllre dort wird dem Anscheine nach sicher sein, wenn auchdie Stützen weggezogen sind, nicht wahr?"
„Ja, gewiß," sagte Foster, „so lange man nicht darauftritt."
„Doch wenn die Dame versuchen sollte zu entfliehen,"sagte Varney, „so würde ihre Last die Fallthüre Niederdrücken?"
„Das Gewicht einer Maus würde dazu hinreichen," sagteFoster.
„Dann stirbt sie, wenn sie zu entfliehen versucht, undwas können wir dafür, ehrlicher Tony? Laß uns zu Bettegehen und morgen weiter von unserm Plane reden."
Am Abend des folgenden Tages forderte Varney Fosterzur Ausführung seines Planes auf. Lider und Fosterö alterDiener wurden unter einem Vorwände in's Dorf geschickt,und Anton selber, als wollte er sehen, daß die Gräfin keinenMangel leide, besuchte sie auf ihrem Zimmer. Er war so er-griffen von der Milde und Geduld, womit sie ihre Gefangen-schaft zu ertragen schien, daß er nicht umhin konnte, ihr ernst-lich anzurathen, ja nicht die Schwelle ihres Zimmers zuüberschreiten, bis Lord Leicester komme, was hoffentlich baldKenilworth- III. 1Z