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„Aber kommt er hieher? — Kommt er wirklich, guterFoster?"
„O ja, guter Foster!" versetzte der Andere. „Aber wiewerdet Ihr mich morgen nennen, wenn Ihr mit Mylord vonmir redet? — obgleich ich Alles auf seinen Befehl gethanhabe-"
„Ihr sollt mein Beschützer sein — obgleich ein rauher, inder That — aber doch immer ein Beschützer," antwortetedie Gräfin. „O, wäre doch Jeannette hier!"
„Sie ist besser aufgehoben, wo sie sich jetzt befindet,"antwortete Foster. — „Eine von Euch ist hinreichend, einenehrlichen Mann in Verwirrung zu setzen. Aber wollt Ihreinige Erfrischungen?"
„O nein — nein — nur auf mein Zimmer. Hoffentlichkann ich cs doch von Innen verschließen?"
„Von ganzem Herzen," antwortete Foster, „da kann iches von Außen verschließen."
Darauf nahm er ein Licht und führte fie zu einem Theiledes Gebäudes, wo Emma noch nie gewesen war, und eine vonden alten Weibern ging mit einer Lampe zu einer sehr hohenTreppe voran. Oben an der Treppe, welche von unermeß-licher Höhe zu sein schien, gingen sie über eine Gallcrie vonschwarzem Eichenholz, die sehr schmal war, und an deren Endesich eine starke eichene Thür befand, die sie in das Zimmerdes Geizhalses führte, welches sehr ärmlich eingerichtet undnur durch den Namen von einem Gefängnisse verschieden war-
Foster blieb an der Thür stehen und übergab der Gräfindie Lampe, ohne ihr die Aufwartung des alten Weibes, diefie getragen, anzubicten oder zu gestatten. Die Dame nahmfie hastig und verschloß die Thür von Innen, welche zu diesemZwecke mit Vorrichtungen reichlich versehen war.