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„Zum Henker mit Dir, Du dummes Vieh, — wer denktdenn an Dein Gold? — Wenn ich daran dächte, könnte ichnicht hundert bessere Wege finden, dazu zu gelangen? — Kurz,Dein Schlafzimmer, welches Du so künstlich gesichert hast,muß ihr Aufenthaltsort sein; und Du, alter Schuft, sollst aufihren Daunenkissen liegen. — Ich denke, der Graf wird nichtnach den reichen Mobilien jener vier Zimmer fragen."
Die letztere Bemerkung machte Fester fügsam, und erbat nur um die Erlaubniß, voranzureiten, um Vorbereitungenzu treffen. Er spornte daher sein Pferd an und ritt voran,während Varney einige fünfzig Schritte zurückblieb, und Ti-ber allein die Sänfte begleitete.
Als fie in Cumnor Place ankamen, fragte die Gräfinlebhaft nach Jeannette und zeigte große Unruhe, als manihr sagte, daß dieses liebenswürdige Mädchen ihr nicht mehraufwarten solle.
„Meine Tochter ist mir theuer, Madame," sagte Fostermürrisch, „und ich wünsche nicht, daß fie mit den Hofintriguenbekannt werde, wovon sie bereits etwas zu viel gelernt hat."
Die Gräfin war zu ermüdet und niedergeschlagen, umauf diese Unverschämtheit zu antworten, und sprach nur denWunsch aus, fich auf ihr Zimmer zu begeben.
„Ja, ja!" murmelte Foster; „das ist natürlich; aber mitGunst, Ihr geht nicht in Eure Prunkgemächer, Ihr werdetheute Nacht in festerem Gewahrsam schlafen."
„Ich wollte, ich wäre im Grabe," sagte die Gräfin, —„nur schaudert mich bei dem Gedanken der Trennung derSeele von dem Leibe."
„Ihr habt keine Ursache, davor zu erbeben," versetzte Fo-ster. „Mplord kommt morgen hieher, und Ihr werdet Euchohne Zweifel bei ihm zu rechtfertigen wissen."