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8 (1851) Kenilworth
Entstehung
Seite
187
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uberbrachte, welcher er nicht zu gehorchen beabsichtigte, da ersich jetzt stellen konnte, als habe er dieselbe nicht erhalten.

Der übrige Thcil der Reise wurde mit einer Eile zurück-gclcgt, welche deutlich bewies, wie wenig Sorge man für dieGesundheit der unglücklichen Gräfin trug. Sie hielten nuran solchen Orten an, wo sie sicher zu sein glaubten, und er-warten konnten, daß die Erzählung von der wahnsinnigenLady Varney leicht Glauben finden werde, hätte sie den Ver-such gemacht, das Mitleid der wenigen Personen zu erregen,welche zu ihr gelassen wurden. Doch Emma sah keine Mög-lichkeit, bei Denen Gehör zu erhalten, an die sie Gelegenheithatte sich zu wenden, und fürchtete überdies Varncy's Gegen-wart zu sehr, um die Bedingung zu verletzen, unter welchersie ohne seine Gesellschaft reisen durfte-

Jetzt näherte sich Varney der Sänfte, wie er mehrmalswährend der Reise gethan, und fragte:Was macht sie?"

»Sie schläft," sagte Fester;ich wollte, wir wären zuHause, ihre Kraft ist erschöpft."

Ruhe wird sie wieder Herstellen," antwortete Varney.Sie wird bald lange und fest schlafen. Wir müssen überle-gen, wo wir sie am sichersten unterbringen können."

Doch wohl in ihren eigenen Zimmern," sagte Foster.Ich habe Jcannette mit einem derben Verweise zu ihrerTante geschickt, und die alten Weiber sind zuverlässig, dennsie Haffen diese Dame von Grund ihres Herzens."

Wir wollen uns indeß nicht auf sie verlassen, FreundAnton," sagte Varney;wir müssen sie in dem Theile desSchlosses unterbringen, wo Ihr Euer Gold aufbewahrt."

Mein Gold?" sagte Foster sehr beunruhigt;was habeich denn für Gold? Gott helfe mir, ich habe kein Gold, ich wollte, ich hätte welches."