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beugen; „wenn Ihr mich dazu nöthigt, so sollt Ihr in mireinen rauhen Kammerdiener finden."
Bei dieser Drohung schrie Emma so heftig auf, daßLord Hunsdon und seine Diener ihr zu Hülfe gekommen seinwürden, hätten sie sie nicht für wahnsinnig gehalten. Alssie bemerkte, daß ihr Schreien vergebens sei, wendete sie sichan Foster und beschwor ihn in den rührendsten Ausdrücken,wenn ihm die Ehre und Reinheit seiner Tochter Jeannettetheuer sei, sie nicht auf so grausame Weise behandeln zulassen.
„Nun, Madame, die Weiber müssen ihren Männern ge-horchen, sagt die Schrift," entgegnete Foster, „und wenn IhrEuch ankleidcn und uns ruhig folgen wollt, soll Niemand ei-nen Finger an Euch legen, so lange ich noch eine Pistole ab-drücken kann."
Als keine Hülfe kam, beruhigte sich die Gräfin selbst beiFostcrs mürrischen Worten, und versprach aufzustehen und sichanzuklciden, wenn sie sich aus dem Zimmer entfernen woll-ten. Varney versicherte ihr zugleich, daß sie eine ehrenvolleBehandlung von ihnen erfahren solle, und versprach, sich ihrnicht zu nähern, da seine Gegenwart ihr so unangenehm sei.Ihr Gemahl, setzte er hinzu, werde vierundzwanzig Stundennach ihrer Ankunft in Cumnor Place cintreffen.
Etwas getröstet durch diese Versicherung, worauf sie sichfreilich nicht sehr verlassen konnte, machte die unglückliche Emmabei der trüben Laterne ihre Toilette, die sie ihr zurücklicßen,als sie aus dem Zimmer gingen.
Weinend, zitternd und bebend kleidete sich die unglücklicheDame an — mit Empfindungen sehr verschieden von denen,womit sie sich früher in dem Stolze ihrer Schönheit zu schmückenpflegte. Sie brachte so lange als möglich bei ihrem Anzuge