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Freunde zu übergeben- Wir haben daher Gelegenheit, sie zuentfernen, wie wir verabredeten."
„Aber Trefsilian?" sagte Leiccster.
„Er wird eine Zeitlang nichts von ihrer Abreise erfahren,"versetzte Varney; „es soll noch diesen Abend geschehen, und"morgen wollen wir auch für ihn sorgen."
„Nein, bei meiner Seele," antwortete Leicester, „ich willmich mit eigener Hand an ihm rächen!"
„Ihr, Mylord? und an einem so unbedeutenden Manne,wie Trefsilian? — Nein, Mylord, er hat lange gewünscht,fremde Länder zu besuchen. Laßt mich für ihn sorgen — ichwerde schon machen, daß er nicht so bald zurückkehrt."
„Nein, beim Himmel! Varney," rief Leicester; „unbe-deutend nennst Du einen Feind, der Macht genug gehabt hat,mich so tief zu verwunden, daß mein ganzes späteres Lebennur eine Scene der Reue und des Elends sein wird?—Nein,wenn ich der Rache an jenem Elenden entsagen sollte, so wollteich lieber die ganze Wahrheit vor Elisabeths Throne enthüllen,und sie veranlassen, ihren Rachestrahl zugleich auf Jene undauf mich selber zu schleudern."
Varney sah mit großer Unruhe, daß sein Herr so sehraufgeregt sei, daß, wenn er ihm freies Spiel ließe, er den an-gekündigten verzweifelten Entschluß ausführen werde, welcheraugenblicklich alle Pläne des Ergeizes vernichten müsse, dieVarney für seinen Patron und sich selber entworfen hatte.
Die Wuth des Grafen schien nicht zu bändigen; währender sprach, sprühten seine Augen Feuer, seine Stimme bebtevor übergroßer Leidenschaft, und ein leichter Schaum standauf seiner Lippe-
Sein Vertrauter machte einen kühnen und erfolgreichenVersuch, ihn selbst im Augenblick der mächtigen Aufregung